Wie dir dein Mindset helfen kann, aus der Krise herauszufinden

von Aug 16, 2019Alltag leben, Phase 32 Kommentare

Magst du das Wort „Mindset“? Oder rollst du schon mit den Augen? Ich habe leider kein richtig passendes Wort auf Deutsch gefunden.

Vielleicht noch die geistige Haltung. Hört sich aber nicht so gut an, irgendwie steif und uralt und konservativ.

Daher verwende ich lieber den englischen Begriff – es meint das gleiche, kommt noch einen Ticken positiver rüber und hört sich besser an. Also!

Dein Mindset ist alles, Sweetheart.

Dein Mindset zeigt sich mit Hilfe deiner sämtlichen Glaubenssätze. Die bewussten („Menschen ohne saubere Schuhe erledigen auch andere Arbeiten nicht ordentlich!“) und die unbewussten, die dich beständig in deiner kleinen, engen Komfortzone halten und die dich noch nicht einmal allein in den Urlaub fahren lassen, ohne dass du genau weißt, warum.

Es gibt dein Mindset bezogen auf deine Interaktionen mit anderen Menschen:

Für wen du dich hältst.

Wie wertvoll du dich selber siehst.

Welchen Wert du deinen Wünschen und deinen Werten beimisst.

Du hast auch ein bestimmtes Mindset bezogen auf Geld und finanzielle Angelegenheiten:

Ob du mit Geld umgehen kannst oder nicht.

Ob du die Verantwortung für deine finanzielle Zukunft in die Hand nimmst oder nicht.

Ob Geld bei dir bleiben darf oder du es schnell weitergeben musst, weil du insgeheim glaubst, des Geldes und der damit verbundenen Fülle und Leichtigkeit nicht würdig zu sein.

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Nicht zu vergessen dein Mindset bezüglich deiner beruflichen oder kreativen Fähigkeiten.

Was glaubst du, wozu du fähig bist, wenn du diese eine wunderbare Fähigkeit, bei der du richtig in den seligmachenden Flow kommst, konzentriert ausbaust und erweiterst und dich damit selbstständig machen könntest?

Oder dich zu einer gefragten Spezialistin für andere Arbeitgeber machst, die dich dafür fürstlich entlohnen würden?

Dein Mindset ist die Wurzel aller Probleme, die du aktuell hast.

Deine Glaubenssätze und deine Haltung anderen Menschen gegenüber haben dich genau dahin gebracht, wo du jetzt stehst.

Dadurch, dass du deinen Werten und deinen eigenen Wünschen so wenig Priorität eingeräumt hast, konntest du eine leichte Beute für einen toxisch-narzisstischen Mann werden.

Das Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins von bösen Aktionen Anderer ist lediglich das Ergebnis einer langen Reihe von Mikroentscheidungen, die du in der Vergangenheit selbst getroffen hast – sei es bewusst oder unbewusst.

Bitte versteh mich nicht falsch: Ich klage dich nicht an und sage dir, dass du schuld bist an der kräftezehrenden und desaströsen Gerichtsverhandlung, die den aktuellen traurigen Höhepunkt deiner Elternschaft mit einem toxischen Mann darstellt.

Das aktuelle Desaster ist aber eine Lektion, die du annehmen und daraus lernen kannst, damit dir etwas Ähnliches nie wieder passiert. Manche von uns brauchen mehrere Lektionen (wie ich zum Beispiel!) und andere schnallen es gleich bei der allerersten.

So lange es vorher noch keine lauten Hinweise gab, denen du früher hättest nachgehen können, so lange bist du in meinen Augen unschuldig.

Aber jetzt übernimmst du die Verantwortung für deinen Anteil an der Situation. Diese Entscheidung ist die Basis für die Frage, die alles in deinem Leben verändern wird:

„Was muss ich tun, damit ich nie wieder in eine solche Situation komme und langfristig glücklich werde?“

Es ist jetzt soweit, dem auf die Schliche zu kommen. Für die nächste Beziehung mit einem Narzissten hast du nämlich keine Ausrede mehr.

Und ja: den Kopf in den Sand zu stecken und allen zukünftigen Liebesbeziehungen aus Angst abzuschwören ist keine Lösung!

Die Narzissten finden auch ohne Liebesbeziehung immer einen Weg in deinen inneren Kreis, solange du dich nicht an die Arbeit machst und an deinem Mindset arbeitest.

Das sind dann die Bekannten, Freunde, Arbeitskollegen, Chefs, Nachbarn, Dienstleister und vor allem auch deine Kinder, die ihre Schneise zu deinem Selbstwert bahnen und dich immer wieder testen werden.

Und dir dein Leben zur Hölle machen können, wenn du jetzt nicht vorsorgst.

Die Narzissten spiegeln dir sehr gut, woran du noch zu arbeiten hast:

Immer dann, wenn du vollkommen aufgewühlt bist, wenn du mit einer Lüge oder Behauptung konfrontiert wirst, die dich sehr verunsichert.

Eine heftige Reaktion deinerseits ist ein Indiz dafür, dass du selbst glaubst, was er sagt. Du suchst zwar verzweifelt nach Gründen, warum das nicht stimmt, indem du deine Ratio befragst und die anderer anzapfst in den Müttergruppen oder -foren.

Aber angenommen, dein Selbstwert ist so schlecht, dass du im Grunde deines Herzens verinnerlicht hast, dass der toxische Mensch recht hat mit seiner abwertenden Haltung dir gegenüber, dann wirst du immer an seinem Haken hängen und dich hilflos fühlen, weil du jederzeit getriggert werden kannst.

Es sei denn, du machst da jetzt einen Strich drunter und kümmerst dich darum, dein Leben zum Besseren zu wenden.

Das geht nicht von heute auf morgen, klar.

Was 30 oder 40 Jahre gebraucht hat, bis es sich zu diesem Mindset aufgebaut hat, kann nicht innerhalb von ein paar Tagen um 180 Grad gedreht werden.

Aber es braucht definitiv keine weiteren 30 oder 40 Jahre, um ein besseres Mindset aufzubauen, was dich in ein glücklicheres Leben führt!

Ich gehe eher von ca. 1-2 Jahren verstärkten Fokus auf die innere Achtsamkeit aus, die anschließend zu einem derart geänderten Bewusstsein führt, dass du sensibler wahrnimmst, wenn sich der eine oder andere spezielle Aspekt wieder zeigen sollte.

Was am Ende steht, ist dagegen unglaublich groß. Ich meine damit den richtig großen Jackpot: das Glück. Die stille Zufriedenheit. Die Leichtigkeit. Die Souveränität. Die Fülle. Die Freude am Leben.

Da ist es egal, ob dann auch ein neuer empathischer Partner an deiner Seite steht oder nicht.

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Kannst du selbst dein Mindset umpolen?

Aber ja! Indem du lernst und dich selbst dazu erziehst, andere Gedanken zu denken.

Denn das, was du immer wieder denkst, bestimmt deine Realität. Wenn du dir also eine andere Realität wünschst, dann musst du lernen, anders zu denken.

Indem du zum Beispiel den Gedanken „Ich werde das nie schaffen!“ austauschst mit „Ich schaffe das.“

Oder „Ich hasse mich, wenn ich das so oder so mache!“ austauschst mit „Ich liebe und akzeptiere mich so, wie ich bin.“

Oder „Ich brauche nur ein Bett und einen Schrank, mehr nicht“ austauschst mit „Ich bin es wert, gut und in finanzieller Fülle leben zu dürfen.“

Oder „So ganz recht ist mir das zwar nicht, aber ich will mal nicht so sein“ austauschst gegen „So, wie ich bin, bin ich ok – mit all meinen Vorlieben und Grenzen.“

Achte doch einfach mal darauf, welche Gedanken so am Tag durch deinen Kopf ziehen. Wenn du so einen negativen Gedanken aufschnappst, dann registriere das liebevoll und überlege dir das Gegenstück dazu, was dich ermutigt und Stärke gibt.

Diesen einen Satz sagst du dir dann den ganzen Tag lang im Kopf vor.

Umgib dich außerdem mit Menschen, die dich ermutigen, und nicht mit den Leuten, die dich runterziehen. Vermeide negativen Talk wo es geht.

Neulich hatte ich ein Gespräch mit einem Unbekannten, dessen negativen Sätze sich wie schwarzer Teer auf meine eigenen Gedanken legten. Das fand ich ganz schrecklich, und es schüttelt mich immer noch.

Es gab mal die Radiowerbung „Geht ins Ohr, bleibt im Kopf.

Wie wahr!

Sweetheart, wir kennen uns vielleicht noch nicht persönlich, aber ich glaube an dich. Allein die Tatsache, dass du hier im Blog mitliest und du dich angesprochen fühlst, bestärkt mich im Gedanken, dass du eine empathische Frau mit einem großen Herzen bist.

In dir steckt mehr als eine eingeschüchterte, ängstliche Mutter, und ich möchte dir helfen, dass du die starke Frau – du weißt schon, die Mutter, die souverän ihre Grenzen absteckt und gelassen, ruhig und liebevoll durch den Alltag zieht – in dir aktivierst und zum Leuchten bringst.

Damit dein Kind dieses Leuchten in sich aufnehmen kann und früh eine Ahnung davon bekommt, was alles möglich ist.

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