12 Ideen, mit denen du als Single Mami im Nebenjob Geld verdienen kannst

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Na, bist du auch unzufrieden mit deinem Gehalt? Vielleicht hast du ja einen Job, kannst aber nur Teilzeit arbeiten, weil dir die Betreuung deines Kindes keine andere Wahl lässt oder du genügend Zeit mit deinem Kind am Nachmittag verbringen möchtest.

Andere möchten wieder zurück auf ihre alte Vollzeitstelle, aber der Arbeitgeber sperrt sich.

Oder du wurdest bereits ausgebremst und du traust dich nicht, jedes Jahr aufs Neue mit der gleichen Leier nach einer Gehaltserhöhung zum Chef ins Büro zu kommen. Wo doch die Kleine wieder so oft krank gewesen ist und du dich dehalb schon kaum traust, um Urlaub zu bitten!

Selbst wenn der Arbeitgeber dich mit Kusshand wieder auf eine Vollzeitstelle nehmen würde – spürst du einen gewissen Widerwillen dabei? Du willst eigentlich gar nicht so viel Zeit mit deinem Brotjob verplempern – mal davon abgesehen, dass die Gehaltssteigerung eher unterirdisch wäre?

Dann schon lieber die Zeit mit dem Kind verbringen und Ball spielen.

Trotzdem bleibt die Lage unbefriedigend. Denn du brauchst das Geld.

Also: Was tun?

Gottseidank gibt es heute mehr Möglichkeiten als noch vor 10 Jahren, sich nebenberuflich selbstständig zu machen oder ein Hobby zu professionalisieren!

Und nein: Im Mehrfamilienhaus putzen zu gehen oder via Telefonsex die DSL-Leitung überzustrapazieren sind nicht die einzigen Möglichkeiten, als Single Mutter Kind, Job und Geld unter einen Hut zu bekommen!

1.     Finde Deine Stärken

Das ist jetzt mal der allererste Schritt, den du in die Mehr-Geld-Richtung unternehmen solltest.

  • Was kannst du besonders gut?
  • Was machst du total gern, bei welcher Beschäftigung verfliegt die Zeit wie im Nu?
  • Wobei fragen dich deine Freunde um Rat oder um tatkräftige Unterstützung?

Ich bin ja davon überzeugt, dass nur das, wobei du in deinen persönlichen Flow kommst, dir auch genügend Geld einbringen wird.

Wer weiß – vielleicht kannst du ja dann auch irgendwann mal den ungeliebten Brotjob kündigen?

2.     Deine Möglichkeiten

Wenn du also eruiert hast, worin du wirklich gut bist, dann kannst du weiter überlegen, welche konkreten Tätigkeitsfelder dir liegen und mit der Recherche beginnen. Ich will dir nachfolgend ein paar Denkanstöße geben, mit denen du starten könntest.

Du schreibst gern und gut?

Du kennst dich z.B. super gut mit Baby-Flaschen-Sterilisatoren oder Staubsaugern aus? Oder du kochst und backst leidenschaftlich gern? Dann wäre ein eigener Blog in deiner Nische (Sterilisatoren, Staubsauger, Motivtorten – whatever) eine tolle Sache. Ist zwar nix für die kurzfristig benötigte Kohle, aber du kannst ihn später gut monetarisieren. Allerdings brauchst du dafür eher einen längeren Atem. Dafür laufen dir später diverse Staubsaugervertreter mit kostenlosen Rezensionsmodellen hinterher. Auch nicht übel… 😉

Mit WordPress ist ein Blog schnell aufgesetzt, und eine Webseite bei einem guten Provider ist nicht teuer – die wahren Kosten kommen erst später, wenn du professionelles Email-Marketing betreiben willst und die Zahl deiner Abonnenten steigt. Zu dem Zeitpunkt hast du dann aber hoffentlich schon zahlende Kunden.

Copy-Writing, d.h. im Auftrag von anderen Firmen Texte schreiben ist eine gute Alternative zum Blog, wenn du dich sehr gut in andere Produkte eindenken und virtuos mit Sprache und Stil umgehen kannst. Copy-Writer müssen sich dem Auftraggeber gut anpassen können – ist eigentlich genau so wie auf der Arbeit: Da muss dein Schreibstil auch dem Chef gefallen.

Copy-Writer starten am besten über bekannte Portale wie z.B. Textbroker oder Freelancer oder Projektwerk.

Es sei denn, du planst ein richtig großes Ding: Dein eigenes Buch! Über Amazon Create Space kannst du sogar dein eigenes Buch veröffentlichen, ohne dass du dafür einen Verlag überzeugen musst, dass du einen Bestseller geschrieben hast (mal davon abgesehen, dass es eh‘ fatal wäre, wenn das Buch schon fertig wäre und du würdest erst dann einen Verlag suchen). Aber die Bittstellerei kann einen natürlich schon ganz schön nerven – da gibt es heute schöne Möglichkeiten, sich auszuprobieren.

Schau trotzdem, dass du ein gutes Lektorat findest – es schmälert beim Leser die Freude enorm, wenn zu viele Fehler enthalten sind.

Marketing

Du kennst dich bestens im Marketing aus? Super! Deine Fähigkeiten werden begeistert von Kunden aufgenommen werden, wenn du tolle Facebook-Anzeigen erstellst oder eine perfekte SEO-Keyword-Recherche abliefern kannst.

Generell alles, was mit Twitter, Facebook, Pinterest oder Instagram etc. zu tun hat ist für viele Solo-Entrepreneure da draußen oft überfordernd. Wenn du dich dazu noch in den verschiedenen Automatisierungstools auskennst (Edgar, Buffer, Hootsuite, SmarterQueue etc), dann kann das für dich ein Heimspiel werden.

Eigene Webseite aufsetzen, SEO machen und los geht’s! (Wem erzähle ich das überhaupt?)

Design

Ich persönlich bin ein Fan von Fiverrr oder Upwork. Schnell einen Auftrag geben, und Spezialisten kümmern sich um ein professionelles Logo für mich oder helfen beim Design einer Präsentation oder einer speziellen Grafik für mein Produktportfolio. Ohne, dass ich erst zu einer Agentur gehen muss.

Vielleicht ist das ja auch etwas für dich? Noch sind derzeit zu wenig deutschsprachige Designer dort…

Nähen und andere Handarbeiten

Deine Freundinnen sind regelmäßig von deinen feinen und detailreichen Näharbeiten begeistert? Du nähst zur Not auch Hundezubehör zusammen oder kleine Täschchen für den Krimskrams im Flur? Dann ist Dawanda oder Etsy eine erste Heimat für dich.

Virtuelle Assistenz

Das ist eine geniale Sache für alle Mütter, die schon offline als Sekretärin / Assistentin gearbeitet haben oder es sogar noch tun. Es gibt einige Portale (z.B. my-vpa.com, freiarbeiter.com, manage-my-business.de), die Virtuelle Assistentinnen vermitteln – so brauchst du kein eigenes Marketing und hast einen seriösen Partner an deiner Seite, der auch Zahlungsausfälle beim Kunden ahnden würde.

 

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Buchhaltung

Du bist fit in Buchhaltung? Geht zwar über das hinaus, was eine virtuelle Assistentin normalerweise leistet, aber auch du könntest wie die VA deine Services online über die oben genannten Assistenzportale anbieten.

Fotografie

Du fotografierst total gern und machst gute Bilder? Über diese Portale kannst du einen eigenen Shop einrichten oder Bilder direkt über Bildagenturen verkaufen, z.B. pictrs.com, chromorange.de, fotograf.de, Fotolia, Photocase oder twenty20.com.

Hier findest du grundlegende Informationen, wenn dich diese Idee interessiert.

Nachhilfe oder Kinderbetreuung

Ist es nicht egal, ob man eins oder fünf Kinder nachmittags betreut? (lach). Nee, im Ernst – wenn du mitbekommst, dass es in deinem Ort einen Bedarf gibt, weil es weder einen Hort noch eine professionelle Nachhilfe gibt, dann mach doch das. OK, reich wirst du dadurch nicht. Aber du kannst etwas anbieten, was du so oder so machen musst, und bekommst noch zusätzlich Geld.

Also: Zettel mit Telefon-Nummern zum Abreißen an die Pinwand des hiesigen Supermarkts  heften oder mit dem Elternbeirat der Schule reden und schauen, was sich ergibt.

Kinderpartyorganisation

Während andere Mütter den herannahenden Geburtstag des Filius als D-Day bezeichnen und schon 30 Tage vorher anfangen zu transpirieren läufst du zur Höchstform auf? Du bist mega kreativ, super geduldig und bastelst mit deinen Kindern tolle Tisch- und Wanddeko? Andere Kinder schwärmen noch jahrelang von den Geburtstagsfeiern, die du für deine Kids ausgerichtet hast?

Eine Website ist mit WordPress wirklich schnell aufgesetzt und ins Internet gehängt.

Hundebetreuung

Du magst Hunde, kennst dich wirklich gut mit ihnen aus und gehst gern mit deinem Schnuffel und den Kindern raus? Dann bietet sich doch ein Nebenjob als Dogwalker an. Du bestimmst, welche Hunde du in der Nachbarschaft annimmst. Ich kenne einen Nachbarn, der auf Monate hinaus ausgebucht ist.

 

Grundsätzliches

  • Vom Typ her bist du eher die umsetzungsstarke Macherin und brauchst nicht ständig jemanden, der dir sagt, was du tun sollst? High Five!
  • Du hast eine stabile und sehr gute Internet-Verbindung für alles, was du zum online arbeiten von zu Hause aus brauchst?
  • Kläre mit deinem aktuellen Arbeitgeber ab, ob der Nebenverdienst für ihn ok ist und lass dir das schriftlich von der Personalabteilung geben (sicher ist sicher). Wenn du im Marketing arbeitest, in deiner Freizeit gerne Motivtorten backst und die verkaufen willst, dürfte dein Arbeitgeber in der Regel nix dagegen haben. Wenn du allerdings in deiner Freizeit auch deine Marketingexpertise im freien Markt anbieten willst, müsste dein Arbeitgeber sicher sein, dass du hier nicht in einen Interessenkonflikt gerätst. Vielleicht hast du sogar eine entsprechende Klausel schon im Arbeitsvertrag stehen.

    Nichts riskieren, wenn du gerade ganz am Anfang stehst!
  • Entscheide, ob du ggfs. ein Gewerbe anmelden oder unter die Kleinunternehmerregelung fallen möchtest (= Einnahmen unter 17.500 Euro im Vorjahr bzw. 50.000 im laufenden Jahr (Stand 2017)). Hierzu solltest du dich aber unbedingt noch separat informieren, z.B. hier oder bei der Steuerberaterin deines Vertrauens.
  • Auch wenn du schon gut in den Sachen bist, die du anbieten willst: Du solltest auf jeden Fall weiter an der Verbesserung deiner Fähigkeiten und deiner Expertise arbeiten, damit du immer besser wirst. Deine Weiterbildung ist deine wichtigste Investition überhaupt! Also buche einen Kurs übers Copywriting, kauf dir eine Anleitung über Amazons CreateSpace oder mache einen Kurs bei einer bekannten Motivtortenkönigin mit. Das kann dir später auch keiner mehr nehmen, was man bei einem neuen Auto oder dem neuen Fernseher nicht behaupten kann.
  • Ansonsten gilt: Einfach loslegen und machen!

Fazit

Klar ist putzen gehen einfacher (und Telefonsex wahrscheinlich auch ;-). Aber selbst wenn du bei MacDoof arbeiten willst brauchst du mindestens mal ein Gesundheitszeugnis. Und wirst echt bescheiden bezahlt.

Das muss nun wirklich nicht sein.

Auch wenn du nicht studiert hast, kannst du dich nebenbei selbstständig machen. Lass dich nicht abschrecken von Negativdenkern in deiner Familie oder unter deinen Freunden. (Wenn das mal nicht sogar die größte Hürde ist!)

Wenn du spürst, dass du das schon längst mal ausprobieren wolltest, und es dich spätestens jetzt in den Fingern juckt, du vor Ideen schon übersprudelst – dann mach es.

Gerade wenn du dein Business nebenbei aufbaust hast du ja den Brotjob immer noch als Sicherheitsnetz in der Hinterhand.

Was glaubst du, in was für einer tollen, selbstbewussten Position du bei deinem Arbeitgeber sein wirst, wenn du schon erste Schritte mit beispielsweise einem eigenen Shop gegangen bist und Verkäufe erzielt hast?

Du kannst nur gewinnen.

Worauf wartest du noch?

 

*Disclaimer: Alles, was ich in diesem Artikel aufführe, sind unverbindliche Ideen für dich. Ich bitte dich herzlich, das mit zu berücksichtigen, wenn du nach einem Jahr noch keine großen Umsätze erzielt haben solltest.

Ich bekomme auch keinerlei Provisionen von den angegebenen Adressen und habe alles lediglich auf eigene Faust recherchiert. Es ist also noch nicht mal eine Empfehlung enthalten, da ich nicht alles selbst ausprobiert habe (außer WordPress und den Tipp mit dem Blog natürlich). Das solltest du also ebenfalls berücksichtigen.

Aber ich bin recht begeistert von den Möglichkeiten, die wir heute im Web 2.0 zur Verfügung haben. Und genau so würde ich die einzelnen Ideen mit dir brainstormen, wenn du zu mir zum Coachen kommen würdest.

Auf der anderen Seite verlange ich von dir auch keine Provision, wenn du schon nach einem oder zwei Monaten abhebst wie eine Rakete! Ganz im Gegenteil – ich freue mich dann mit dir.

Möge die Million mit dir sein!

 

**Ach, noch etwas – bevor ich es vergesse: Solltest du schon bei der ersten Aufgabe verzweifeln und nach deinen Stärken suchen bzw. dich nicht entscheiden können, dann biete ich dir ein Kurzzeit-Coaching von 3 einzelnen Stunden an. So kommen wir dem gemeinsam auf die Schliche und können die Richtung enger zurren. Sprich mich an und buche gleich ein kurzes Erstgespräch – kostenlos und unverbindlich – direkt in meinem Kalender.

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