Festanstellung oder Selbstständig? Ein Test.

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In meinem letzten Artikel habe ich dir einige Fragen zur Verfügung gestellt, mit denen du deinen Stärken und Talenten auf die Schliche kommst.

Wenn du jetzt noch überlegst, ob du dir lieber eine neue Festanstellung suchst (bzw. dich intern bewirbst) oder dich gleich selbstständig machst, dann ist dieser Artikel für dich genau richtig.

Hast du Lust auf einen kleinen Test? Ich schwör: Er ist absolut unwissenschaftlich und willkürlich-subjektiv zusammengestellt. Also nix, was du bierernst nehmen musst.

Im besten Fall kommst du auf neue Gedanken – und so soll es sein.

Kann’s losgehen? Okay:

Frage JaNeinKeine Ahnung / vielleicht
1. Bist du mega unzufrieden in deinem aktuellen Job?
2. Deine letzte größere Gehaltserhöhung ist Jahrzehnte her?
3. Siehst du keine Perspektive mehr in der Firma, weder in Teilzeit noch wenn du aufstockst auf 40 h/Woche?
4. Willst du unbedingt, dass sich was ändert?
5. Bekommst du am Montagmorgen regelmäßig schlechte Laune?
6. Lebst du von Wochenende zu Wochenende?
7. Kannst du dir vorstellen, dass dieses Gefühl in einer anderen Firma anders wäre?
8. Bräuchte nur dein Chef / deine Kollegen ausgetauscht zu werden, und schon würde es dir in deinem Job blendend gehen?
9. Ist dir die Sicherheit eines festen Jobs sehr wichtig?
10. Hat jemals jemand zu dir gesagt, dass du das Zeug zum Gründen hättest? Eventuell schon vor über 10 Jahren?
11. Bist du sehr selbstständig bei der Erledigung deines Jobs? Ohne dass du viele Anweisungen von deinem Chef brauchst?
12. Macht dir dein Job ansonsten noch immer viel Spaß, mal von lästigen Routineaufgaben abgesehen?
13. Wenn etwas schiefläuft, gehst du damit souverän um und biegst das wieder gerade oder schämst du dich und ziehst dich zurück?
14. Suchst du schon lange nach Ideen, dich nebenbei selbstständig zu machen, um mehr Geld zu verdienen?
15. Gibt es Leute in deinem Umfeld, dir es dir zutrauen, dass du es schaffen würdest, wenn du dich selbstständig machst?
16. Bist du zäh?
17. Bist du eine Steh-Auf-Frau? Du bleibst nicht liegen, sondern stehst immer wieder auf, richtest deine Krone und gehst weiter?
18. Ziehst du Dinge durch, die du dir einmal in den Kopf gesetzt hast?
19. Glaubst du, dass du alles schaffst, was du dir vornimmst?
20. Lernst du gern ?
21. Findest du immer eine Lösung?
22. Kannst du alles besser als dein Chef? Oder würdest du vieles ganz anders machen?
23. Du hast diesen einen Kindheitstraum
24. Denkst du: „Ich würde schon, aber das Kind!“
25. Du hast das schon mal versucht, hattest aber keinen Erfolg.

 

Na, wie sieht das Ergebnis bei dir aus? Stehst du bereits in den Startlöchern und würdest viel lieber heute als morgen aussteigen?

Kenn ich!

Aber es ist auch nochmal etwas anderes, ob du allein ein Risiko zu stemmen hast oder zusätzlich für ein Kind verantwortlich bist.

Gerade das hat mich jahrelang selbst davon abgehalten, auszusteigen und mein eigenes Ding zu machen.

Dabei haben mir schon vor über 15 Jahren einige Lichtgestalten in meinem Umfeld bescheinigt, dass ich das Zeug dazu hätte. Aber die Umstände!

Machen wir uns nix vor – Umstände gibt es immer. Aus der Komfortzone auszusteigen ist immer mit Risiko verbunden und passt eigentlich nie zeitlich so richtig.

Nur die ganz brennenden, leidenschaftlichen Seelen gehen volles Risiko und kündigen den Brotjob, um endlich ihrer großen Passion zu frönen.

Da muss frau aber auch erst einmal hinkommen!

Falls du derzeit einen sicheren Brotjob hast, du aber sehr unzufrieden bist und du vom Typus her eine Macherin bist – was spricht dagegen, dass du das neue Geschäft erst einmal nebenher aufbaust? Und siehst, wie es läuft?

Ich will absolut ehrlich zu dir sein – das bin ich auf meinem Blog hier sowieso immer – denn genau so habe ich auch angefangen. Nebenberuflich ein Business aufzubauen ist zeitlich mit großen Kompromissen verbunden, und es geht in der Regel wesentlich langsamer, als andere es dir vielleicht vorhersagen mögen.

Trotzdem kann ein nebenberufliches Hineinschnuppern schon einmal einen großen Einblick dahin geben, ob die Idee passt und ob sie Potenzial hat, später einmal deinen Lebensunterhalt voll bestreiten zu können.

Und noch eins: Egal, was man dir sonstwo erzählt – sich selbstständig machen ist nix für Weicheier.

 

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Aber wenn du spürst, dass das etwas für dich ist – obwohl dich Andere, die dich am liebsten ganz klein sehen, dafür immer nur belächelten – dann mach es. Ernsthaft.

Es ist alles andere als Alltag. Langweilige Routine hat kaum eine Chance. Du bist voll verantwortlich und machst einfach dein Ding – so wie du es willst. Und wenn du dir eine besonders schöne Aufgabe ausgesucht hast, dann ist es zutiefst befriedigend, wenn du mit deiner Lösung die Welt ein kleines bisschen besser machen kannst!

Es gibt viele tolle Coaches, die Frauen darin unterstützen, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Ich habe mir vor anderthalb Jahren selbst einen Coach genommen, die mich bei meinen ersten Schritten ins Business begleitet hat, und kann dir daher Sandra Heim von Mama Revolution nur wärmstens empfehlen!

Wie sieht es bei dir aus?