Wie du dich am besten mental auf die Feiertage vorbereitest

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Es ist wieder soweit – Weihnachten steht bevor!

Für manche Mamas – wenn nicht sogar für die große Mehrheit – derjenigen, die einen toxischen Ex-Partner haben, ist das die schwierigste Zeit im Jahr.

Solltest du dich sogar erst in diesem Jahr getrennt haben, wird es dein erstes Fest ohne ihn sein.

Zumindest hoffe ich das für dich!

Oder hast du dich etwa noch auf ein Fest gemeinsam mit ihm eingelassen?

Okay okay, ich kann verstehen, dass du die Trennung so ruhig und sanft wie möglich vonstatten gehen lassen möchtest, und daher verstehe ich auch, dass du dich eventuell noch auf sein Drängen hin zu einem Versprechen eines gemeinsamen Heiligabends hast hinreißen lassen.

Vielleicht war es auch dein Kind, was auf dich eingeredet hat.

Und du hast vielleicht auch ein großes Schuldgefühl, weil du die Trennung durchgezogen hast und jetzt denkst, dass du vor der Trennung nicht genug getan hast, um deinem Kind die Familie zu erhalten.

Ich kann dir versichern, Sweetheart – es ist vollkommen normal, solche Gefühle nach einer selbst initiierten Trennung zu haben.

Jetzt geht es darum, deine Freiheiten nach und nach zu erobern.

Denn da wartet noch einiges auf dich!

Zum Beispiel wundervolle, neue Erfahrungen deiner Stärke, das Wegfallen von zentnerschweren Lasten von deinen Schultern, und dazu noch Lachen, Leichtigkeit und Freude im Alltag!

Ich möchte dich heute hier an die Hand nehmen und dir helfen, die kommenden Tage mental – und damit gefühlsmäßig – gut zu überstehen.

Es gibt nämlich vier Szenarien, die zum jetzigen Zeitpunkt durchaus eine Herausforderung für dich sein könnten, und zu allen gibt es eine bestimmte Haltung, die du dazu einnehmen kannst.

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Szenario 1: Du „feierst“ mit deinem Ex und Eurem Kind

 

So, da hast du jetzt den Salat.

Wahrscheinlich fasst du dir schon seit Wochen an den Kopf, dass du dich darauf eingelassen hast, und denkst mit Bauchgrummeln an die kommenden Tage.

Die Vorstellung, die Chose heute noch abzublasen und den Ex wieder auszuladen jagt dir eher kalte Schauer über den Rücken. Was das wohl danach für Terz geben wird!

Da ist es fast die bessere Lösung, wenn das Fest bei ihm und nicht bei dir stattfindet. Dann kannst du gehen, wenn es zuviel wird. Das ist definitv schwieriger, wenn der Ex bei dir im neuen Wohnzimmer hockt.

Ich hoffe jedenfalls sehr, dass du ein solches Versprechen nie wieder machst.

Du solltest es dir immer wert sein, dich nur mit liebevollen Menschen zu umgeben – auch zu den klassischen Familienfesten und Geburtstagen!

Du darfst dir übrigens auch vergeben, Sweetheart, weißt du das?

Wir machen alle gerade am Anfang solche Fehler (ich zum Beispiel!), das spricht nur für dich und deine Intention, für dein Kind ein harmonisches Fest gestalten zu wollen.

Allerdings hast du nicht allein die Verantwortung für ein harmonisches, ruhiges Fest. Alle sollten das gleiche Ziel haben, sonst wird das nix – und mit einem toxischen Ex ist das nun mal ein Glücksspiel.

Daher gilt: Lass los, was nicht unter deiner Kontrolle ist – z.B. das Verhalten und die Sprüche von anderen Menschen, sei es Ex oder Kind – und konzentriere dich darauf, was DU tun kannst.

Z.B. den Raum oder gar die Wohnung zu verlassen und zu gehen, wenn es zu bunt oder gehässig wird.

Du darfst das. Das hat auch etwas mit Selbstachtung zu tun.

 

Szenario 2: Du bist mit deinem Kind / deinen Kindern zum ersten Mal allein zu Weihnachten

 

Das kann eine sehr schöne Chance für dich sein, weißt du das? Ab jetzt definierst du selbst ein neues, schönes Ritual und gestaltest Weihnachten so, wie du es gerne hättest.

Du kannst ja gern das beibehalten, was bislang schön war und immer funktioniert hat.

Aber um einen Neuanfang willkommen zu heißen, sind neue Rituale hilfreich. Füge also dem Ablauf etwas Neues hinzu, was dir gefällt, und probiere es aus.

Da liegt ein neues Jahr, ein neuer Lebensabschnitt vor Euch – mach es dir bewusst und konzentriere dich darauf, was gerade Gutes passiert.

Ist das nicht einfach wundervoll, dass du nicht mehr mit ihm feiern musst? Nicht mehr darum bangen musst, welche Laune er am Nachmittag haben wird? Dass du jetzt einen Schlussstrich unter all die schlimmen Feiertage der Vergangenheit setzen kannst?

Du entscheidest selbst, ob du jetzt in Wehmut über vergangene Hoffnungen versinkst oder diese Zeit als Chance für dich und dein Kind begreifst.

Wähle weise!

 

Szenario 3: Du bist über die Feiertage bei deiner Ursprungsfamilie, in der es den einen oder anderen Narzissten gibt, der dir schon früher zu schaffen gemacht hat.

 

Auch hier gilt: Lass los, was du nicht kontrollieren kannst, und kümmere dich ausschließlich darum, was DU tun kannst.

Wird es dir zu bunt, kannst du den Raum verlassen. Oder nach Hause fahren.

Du kannst dich auch entscheiden, die Festtage bei der Familie als Training zu betrachten.

Du trainierst, ruhig zu bleiben und die möglichen verbalen Angriffe auf deine Person nicht ernst zu nehmen und dein Innerstes zu schützen.

Du fokussierst dich ganz darauf, liebevoll und wertschätzend auf deine Familie zu reagieren, und nimmst die Energieseile der Vampire einfach nicht auf.

Du denkst daran, ein grauer Stein zu sein, der unzerstörbar ist.

Du hast schon so viel in deinem Leben geschafft! Du bist nicht mehr das kleine Kind von früher, auch wenn deine Eltern das noch nicht begriffen haben mögen und immer noch glauben, dass deine Leibspeise Vanillepudding ist.

Es reicht, wenn DU das weißt. Du musst nicht alle bekehren und belehren, wer du jetzt geworden bist.

Das ist sinnlos.

Es reicht, wenn du diese neue Person BIST und VERKÖRPERST. Nicht mit Worten, sondern mit deiner Ausstrahlung.

 

Szenario 4: Du bist komplett allein, weil dein Kind / die Kinder heuer beim Ex sind

 

Ist es das erste Mal, dann ist das eine neue Erfahrung für dich. Gleich vorab: Ich kann dir versichern, dass die kommenden Tage auch rumgehen werden. Hundertpro.

Was hindert dich daran, dir selbst einen schönen Heiligabend zu gestalten und dir ein schönes Mahl zu kochen?

Es ist hilfreich, wenn du bereits deine dir wichtigsten Werte kennst. Überlege dir im Vorfeld, wie du diese unverhoffte Freizeit (so kannst du es nämlich auch betrachten) am allerliebsten verbringen würdest.

Welches Geschenk hast du dir im Vorfeld selbst gemacht, damit du es an Heiligabend genießen kannst? Wenn du z.B. gerne lernst so wie ich, ist ein neuer Onlinekurs eine feine Sache – oder ein schönes (Hör-)Buch.

Ein Geheimtipp, den ich immer anwende: Wenn du ahnst, dass du in die mentale Dunkelheit abdriften könntest, verschenke deine Zeit an dem Tag an Menschen, denen es schlechter geht als dir.

Denn die gibt es immer.

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Überlege dir noch heute:

 

Gibt es Ehrendienste, die du an dem Tag übernehmen könntest?

Könntest du ggfs. sogar bei einem Notfall-Telefondienst eine Schicht übernehmen?

Bei der Tafel aushelfen?

In einer Online-Community besonders liebevoll kommentieren und virtuelle Umarmungen verteilen?

In deiner Nachbarschaft anbieten, dass andere einsame Nachbarn Heiligabend mit dir verbringen können? Zum Beispiel über nebenan.de?

Nichts funktioniert besser für das Anheben der emotionalen Stimmung als Liebe und Aufmerksamkeit zu verschenken.

Nicht nur an Weihnachten, übrigens.

 

Zusammengefasst

 

Das, was du heute erlebst, ist das Ergebnis deiner Entscheidungen, Liebes.

Steh dazu und mach das Beste daraus, denn das hast du stets unter deiner Kontrolle.

Wenn ich meine, dass du dazu stehen sollst, dann meine ich damit deine Haltung.

Und die darf gerne gerade mit geradem Rücken und erhobenem Kopf sein, liebevoll und warmherzig, großzügig und klar.

Setz dir vor dem Event klare Intentionen wie z.B.:

Ich bin eine kluge und liebevolle Frau und weiß genau, was ich will. Ich bin freundlich und zurückhaltend und erwarte Freundlichkeit zurück.“

Oder

Ich schütze mein Innerstes, denn das heilt gerade. Ich begegne mir selbst und Anderen mit Wertschätzung und Rücksichtnahme, und das kommt auch zu mir zurück.“

Oder

Ich bin froh, dass ich heute hier stehe. Ich bin schon so weit gekommen! Alles ist gut – und wird besser.“

Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn du am Ende feststellst, dass das Weihnachtsfest dann doch ganz bezaubernd wurde….

Ich wünsche es dir jedenfalls von ganzem Herzen, Sweetheart!

Frohe Weihnachten!

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