20. März 2018

Über die Kunst, negative Glaubenssätze in positive zu verwandeln

Glaubenssätze verwandeln

Hast du dir jemals Gedanken darüber gemacht, wie deine Glaubenssätze dein Leben bestimmen und dich vom Tun abhalten können? Welche Macht sie über dich haben, wenn du sie nicht im Fokus hast und ihnen Grenzen setzt?

Jetzt kann es sein, dass dir der eine oder andere schon übel aufgestoßen ist und du weißt, dass du etwas tun musst. Du weißt nur nicht, wie. Wie kann man überhaupt verinnerlichte Überzeugungen umpolen? Durch Gehirnwäsche?

Viel gemeiner sind allerdings die Glaubenssätze, denen wir uns noch gar nicht bewusst sind und die irgendwo tief in uns verbuddelt ihr Unwesen treiben. Die dich unter Umständen daran hindern, deine Komfortzone zu verlassen. Die dir Angst machen. Die dich gar nicht erst ausprobieren lassen, weil „es ja sowieso keinen Zweck hat“.

Ich habe zu dem Thema schon einmal einen Blogartikel geschrieben, der nach wie vor eine gute Basis für die Arbeit an deinen Glaubenssätzen als Single Mom ist.

Gerade die Glaubenssätze, die wir als Kind von den Erwachsenen übernommen haben, sind heute obsolet und sollten von dir, wo du jetzt selbst reif und erwachsen bist, ins Land der unangemessenen Bewertungen aus alter Zeit geschickt werden.

Du musst nicht mehr auf das hören, was Andere dir vor langer Zeit einmal gesagt haben!

Ich möchte dir heute eine 3-Schritt-Methode vorstellen, die du zusätzlich anwenden kannst, um

  • den versteckten Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen und
  • diese dann umzupolen und
  • Beispiele für den neuen Glaubenssatz zu finden

Und das ist ziemlich simpel.

Schritt 1: Die versteckten Glaubenssätze finden

Angenommen, du möchtest ein anderes Leben führen als heute. Du willst z.B. mal einen liebevollen Mann kennenlernen oder mehr Geld zum Leben für dich und deine Kinder haben. Vielleicht hast du auch ein ganz besonderes Talent, ein Hobby, zu dem du dich immer wieder hingezogen fühlst und richtig versinken kannst.

Du nimmst dir also ein solches Beispiel heraus und schreibst im ersten Schritt alles auf, was dir in den Sinn kommt. Du beschreibst z.B., wie liebevoll der Mann mit dir umgeht, was er zu dir sagt, wie Ihr beide miteinander umgehen werdet, wie Euer Alltag aussehen wird.

Schreibe eine richtig detaillierte, ausführliche Fantasie auf.

Anschließend gehst du durch und machst dir eine Liste der Vor- und Nachteile dieser Fantasie.

  • Welche Nachteile kommen sofort hoch, wenn du an eine Beziehung mit einem liebevollen, psychisch starken Mann denkst?
  • Wie wirst du dich in einer solchen Beziehung verhalten?
  • Warum wirst du dich so oder so verhalten?

Alles, was du auf der Nachteilseite sammelst, gibt dir Hinweise zu deinen negativen Glaubenssätzen.

Anderes Beispiel:

Geld ist ebenfalls ein wunderbares Thema und gespickt voll mit Glaubenssätzen. Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, dass dir die Glaubenssätze hier eher bewusst sind.

Stell dir vor, du wärst reich. Sehr reich sogar.

  • Wie würdest du leben?
  • Wie würde dein Alltag aussehen?
  • Welchen Interessen würdest du nachgehen, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?
  • Wer wäre an deiner Seite?

Anschließend packst du dieses Szenario wieder unter die Lupe. Wo sind die Vorteile, wo die Nachteile?

Wie stark sind deine Emotionen bei deinen Argumenten auf der Nachteilseite?

Denkst du vielleicht, du brauchst keinen Reichtum, du willst nur genug Geld zum sorgenfreien Leben haben?

Ha – da isser! Irgend so ein „Ich brauche ja nicht viel, wir sind genügsame Leute“-Glaubenssatz wird da wohl dahinterstecken. Und somit hast du auch nur das, womit du gerade mal so zurechtkommst.

Klar „braucht“ man ein schönes Seidentuch nicht zum Leben. Aber es ist ein wunderbares Gefühl, wenn man seinem Körper und seine Seele auch einen äußeren Wert zugesteht und draußen klar bekennt: Ich bin ein wertvoller Mensch.

Ja, das ganze Geldthema ist schnell ein Selbstwert-Thema.

2. Schritt: Ab zum Umpolen

Wenn du deine negativen, hinderlichen Glaubenssätze anschließend gefunden hast, überlege dir, wie du sie so umwandeln kannst, dass sie für dich hilfreicher werden – dich also nicht mehr sabotieren können und dich letztlich unterstützen.

Ich finde dafür die Wörter „noch“ oder „früher“ ganz hilfreich.

Oh, ich sehe gerade das Fragezeichen über deinem Kopf schweben.

 

Also, nur mal so angenommen, einer deiner alten, negativen Glaubenssätze wäre:

  • „Ich kann keine Beziehung führen.“ oder
  • „Ich habe kein Glück in der Liebe.“ oder
  • „Ich kann nicht mit Geld umgehen.“ oder
  • „Am Ende des Monats ist immer Ebbe auf dem Konto.“

Dann könntest du sie beispielsweise umschreiben und daraus folgende Sätze neu definieren:

  • „Ich kann noch keine Beziehung führen, aber ich arbeite daran!“
  • „Ich habe noch kein Glück in der Liebe, aber das wird sich ändern!“
  • „Ich konnte früher nicht mit Geld umgehen, das wird jetzt anders.“
  • Früher war immer Ebbe auf dem Konto, jetzt sorge ich für die Flut.“

Das aber nur mal so als Idee. Schreibe dir verschiedene Sätze auf und nimm den, der dir am besten gefällt, einprägsam ist und für dich stimmig ist.

3. Schritt: Beispiele finden

Als nächstes suchst du dir aktiv Beispiele für deine neuen Behauptungen.

Früher hattest du deinen Laserblick darauf gerichtet, um zu „beweisen“, dass du mit Geld nicht umgehen kannst, heute richtest du deinen Fokus auf die Geldzuflüsse auf deinem Konto („Ach, da ist sie ja, die Flut!“).

Wenn du bislang glaubtest, dass du nicht beziehungsfähig bist (wobei wir zwei natürlich wissen, dass nicht du die Beziehungsunfähige warst sondern der Ex, gell), suchst du nach Beispielen in der Vergangenheit, wo es wirklich gut geklappt hat. Oder schaust aktiv nach Gelegenheiten, das zu trainieren („ich arbeite daran“).

Trainiere das. Konzentriere dich.

Den Fokusblick lenken ist etwas, was du aktiv tun und üben kannst, bis du tatsächlich den neuen Glaubenssatz verinnerlicht hast.

Fazit

Es geht übrigens nicht darum, wie kognitiv gewichtig ein Argument ist. Es geht darum, wie stark die Gefühle sind, die du damit verknüpfst.

Klar ist es toll, wenn man viel Geld auf dem Konto hat und keine Sorgen mehr darüber zu haben braucht, wie man bis zum Monatsende hinkommt und man ohne groß zu überlegen doch die süße Handtasche kaufen kann. Oder auch mal dieses wunderbar schicke Designerregal quasi im Vorbeigehen gleich liefern lässt.

Wenn du allerdings mit Reichsein Arroganz und inhumanes Verhalten verknüpfst, und dir das soziale Miteinander sehr wichtig ist, dann wirst du im Unbewussten alles daran setzen, dass du nie reich sein wirst.

Was an sich ja wirklich schade wäre, denn du bist es allemal wert, ganz viel Geld zu verdienen!

Wie in dem anderen Artikel bereits beschrieben legen uns Glaubenssätze ganz viele Steine in den Weg zu einem erfüllten, glücklichen Leben.

Zögere nicht mehr länger und packe dieses Thema endlich an!

Falls dir das allerdings noch immer zu komplex ist und du das gerne mit mir gemeinsam erarbeiten möchtest, dann habe ich etwas Besonderes für dich:

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Ich freue mich auf dich.

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