Was du am besten machst, wenn deine Gerichtsverhandlung schiefgelaufen ist

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Wenn ich eine Mutter mit einem toxischen Ex-Partner auf ihre Gerichtsverhandlung am Familiengericht vorbereite, dann arbeite ich in erster Linie am Mindset und an ihrer Haltung.

Das heißt, ich führe sie nicht nur dahin, dass sie sich ihrer Stärken als Mutter und Verteidigerin der Kindheit ihres Kindes mehr und mehr bewusst wird, sondern gebe auch konkrete Tools und mentale Hilfsmittel an die Hand.

In meinem Gerichtsvorbereitungsprogramm Court Royal zeige ich zudem sehr konkrete, handfeste Möglichkeiten auf, wie sie sich ihre Argumentationskette logisch aufbaut und immer wieder dahin zurückkehren kann, vor allem, wenn ihr narzisstischer Ex eine Nebelkerze nach der anderen wirft und versucht, die Diskussion im Gerichtssaal in eine andere Richtung zu lenken.

Ist sie sehr nervös, bekommt sie Hilfestellung, wie sie ihre Angst in den Griff bekommt.

Und am Verhandlungstag hat sie meine Stimme im Ohr.

Ist sie zusätzlich Mitglied im Club der mutigen Mütter, bekommt sie dort die Chance, jeden Monat live einen Impuls zu einer konkreten Frage zu erhalten und profitiert zusätzlich von den Vorbereitungen der anderen Mütter.

Du siehst also, es gibt eine Menge Möglichkeiten, sich optimal auf ein Gerichtsverfahren am Familiengericht vorzubereiten.

Und sehr, sehr viele meiner Court Royal Kundinnen berichten anschließend von ihren Erfolgen im Gerichtssaal.

Interessanterweise auch, wenn sie nicht ihr Hauptziel erreicht haben und einen Kompromiss eingehen mussten.

Das ist doch spannend, oder?

Diese Mütter sind allein durch ihre neue Denkweise auf einer mentalen Stufe, die eine andere, objektivere Sichtweise auf ihre Situation ermöglichen.

Sie haben gelernt, dass es in diesen Verfahren nicht um sie persönlich geht, sondern darum, so integer und authentisch wie möglich bei Gericht zur Höchstform aufzulaufen und ihr Bestes zu geben. Weil sie nun mal die Aufgabe haben, als der empathischere Elternteil die Kindheit ihres Kindes zu verteidigen und den Entscheidungsträgern und möglichen Züngleins an der Waage dabei zu unterstützen, die richtige Entscheidung für die Kinder zu treffen.

Diese Mütter fühlen sich nicht traumatisiert nach schwierigen Verhandlungen – sondern sie spüren, dass sie ganz sie selbst waren und ihr Bestes gegeben haben. Und das ist ein verdammt gutes Gefühl!

Sie wissen außerdem, dass sie andere Personen wie die Richter, die Verfahrensbeistände, das Jugendamt, die gegnerischen Anwälte – halt all diejenigen, die zum Ergebnis der Verhandlung beitragen – nicht kontrollieren können.

Dass sie da loslassen müssen.

Klar ist es besser, wenn eine Mutter mit einem toxischen Ex auf der anderen Seite als strahlende Siegerin aus dem Gerichtssaal kommt und alles für das Kind erreicht hat, was sie wollte!

Aber die Gerichtsverfahren am Familiengericht sind hochdynamisch und es gibt immer wieder mal Überraschungen, mit denen man nicht gerechnet hat.

Auch mit einem einzigartigen Programm wie Court Royal gibt es keine Garantien, dass du in den Gerichtssaal rauschst und alle mit deinem Charme und deinen unwiderlegbaren Argumenten wegblasen kannst, so dass sie gar keine andere Chance mehr haben als nur noch zu nicken und den Beschluss zu 150% in deinem Sinne zu verfassen! (Obwohl – ich wünschte ja, ich könnte dir diese Garantie geben, Sweetheart!)

Da du allerdings die unzähligen Überraschungen, die von der Seite des Ex und seines Anwalts / seiner Anwältin nun mal nicht kontrollieren kannst – und es müßig ist, sich darüber den Kopf zu zerbrechen – ist das das Erste, was du an Erwartungshaltung loslassen lernen musst.

Der Schlüssel in deinem emotionalen Erleben eines nicht so sehr gewollten Ergebnisses nach einer Verhandlung am Familiengericht liegt in deiner Reaktion und inneren Bewertung.

 

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Denkst du danach zum Beispiel

„ich habe versagt! Ich hätte das und das so nicht sagen dürfen!“

„Der oder die mag mich nicht!“

„Alle glauben dem Ex!“

dann arbeitest du dich selbst in eine hilflose mentale Haltung. Denn all diese Statements helfen dir nicht weiter.

Wenn du dir dagegen danach denkst:

„Ich war so gut und überzeugend und klar in meiner Aussage! Es ist schade, dass der Richter mir noch nicht gefolgt ist.“

„Das war jetzt eine Verhandlung, die nicht so gut lief wie die anderen. Aber ich habe auch andere erlebt, in denen ich gefühlt mehr Pluspunkte bekam. Die nächste wird wieder besser werden, denn jetzt liegen neue Karten auf dem Tisch, die ich aufnehmen kann.“

„Mein Ex kann mich immer wieder überraschen. Das war ein ziemlich interessanter Schachzug.“

Merkst du, wie du bei diesen Aussagen das Drama und die Hilflosigkeit herausnehmen kannst? Merkst du, wie diese Sätze auf dein inneres Empfinden wirken können?

Wenn du bei einem Gerichtsverfahren am Familiengericht eine Schlappe einfährst, dann ist es gut möglich, dass damit Überzeugungen und Glaubenssätze in dir aufgerufen werden, die mit dem Verfahren an sich überhaupt nichts zu tun haben.

Zum Beispiel:

„Ich muss alles immer perfekt beherrschen. Ich darf niemals versagen. Ich kann mir keine Fehler leisten!“

„Alle müssen mich lieb haben. Wenn mich nur ein Mensch im Raum nicht mag, fühle ich mich unwohl.“

„Ich kann gar nichts. Ich kriege einfach nichts hin.“

Wenn du von einem neutralen, sachlichen, nüchternen Richter, der morgens mit einem falschen Fuß aufgestanden ist oder erst jetzt deinen Fall übernommen hat, intensiver befragt wirst und dieser dann noch eine Extraschleife über ein Gutachten drehen will, kann es passieren, dass genau diese Überzeugungen bedient und bestätigt werden.

Dabei handelt es sich – sachlich gesehen – für den Richter nur um den einzig notwendigen logischen Schritt. Er muss sich zu 100% sicher sein, und falls er dich und den Ex noch nicht gut genug kennt, gibt es zur Sicherheit nun mal Extraschleifen.

Die zugegebenermaßen für uns Mütter mit einem toxisch-narzisstischen Ex, die endlich Klarheit im Alltag für ihre Kinder haben wollen, schwer zu ertragen sind.

Was ich dir damit sagen möchte: Er macht seinen Job.

Sein Job ist es nicht, dich zu mögen. Ganz im Gegenteil. Er muss sich unbedingt um absolute Neutralität und Sachlichkeit bemühen.

 

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Wenn es länger als erträglich andauert

Ich habe Verfahren und Entwicklungen mitbekommen, in denen es anfangs schlecht für die Mutter lief und es im Laufe der Zeit immer deutlicher für den Richter wurde, wie der Hase wirklich läuft.

Du brauchst daher definitiv Mut und Zuversicht auf deiner Langstrecke. In den seltensten Fällen handelt es sich um einen Sprint – gerade nicht mit einem Teufel auf der anderen Seite – sondern eher um einen Marathon.

Im Gegensatz zu Athleten kannst du aber über die Zeit hinweg immer mehr Kraft und Atem in dir generieren, je mehr du an deinem Mindset und deinen Überzeugungen arbeitest.

Es gibt im Gerichtssaal keine Sicherheiten, Sweetheart. Genau wie im übrigen Leben.

Die einzige Sicherheit, die du hast, ist das Wissen, was du dir für dein Kind wünschst und trainierst, wie du es am besten in authentische, überzeugende Worte packst, ohne dabei die Beziehung zwischen Kindsvater und Kind zu unterminieren.

Und wenn du dann spürst, dass du – vollkommen im Einklang mit deinem Innern, mit Kraft und Wärme und Souveränität in deiner Stimme und Haltung – das im Gerichtsverfahren zum Ausdruck gebracht hast, dann kann dich dort nichts umhauen.

Ganz unabhängig davon, was am Ende im Beschluss steht.

 

Und die Kindheit deines Kindes, die mit einem schlechten Beschluss torpediert wird?

Natürlich ist es dir nicht egal, was im finalen Beschluss steht – vor allem, wenn es haarsträubend ist.

Du siehst dein Kind an und siehst den toxisch-narzisstischen Vater auf der anderen Seite und denkst: Wie soll das arme Kind das überstehen?

Und an dieser Stelle schaue ich dir fest in die Augen und sage dir:

Vertraue bitte unbedingt darauf, dass sich alles zum Besten für dein Kind entwickeln wird.

Vertraue darauf, dass die Saat, die du als empathische Mutter in seinem jungen Leben gesät hast, aufgehen wird. Dass nichts euer Band zerstören kann – selbst wenn es zum Vater umziehen muss.

Es werden mit der Zeit Türen aufgehen, von denen du heute keine Ahnung hast. Du wirst später im Rückblick mit Erstaunen feststellen, was sich durch diese enttäuschende Entwicklung an positiven Aspekten tatsächlich ergeben hat.

 

Nur eine Bitte:

Verliere niemals das Vertrauen, dass dein Kind es schaffen wird, mit diesem Vater umgehen zu lernen und durch diese Kindheit – auch wenn sie anders als ursprünglich gewollt ablaufen wird – hindurchsegeln kann.

Du bist ja nach wie vor da und stehst mit Rat und Tat zur Seite, oder wirst du dich ab sofort komplett aus seinem Leben herausziehen?

Also!

 

Zum Abschluss

Sweetheart, du bist so eine starke Frau und Mutter! Dein Kind wird später einmal begreifen, was du in dieser Zeit geschafft hast, und es werden sehr gute, tiefe, heilende Gespräche zwischen euch stattfinden.

Du gibst gerade dein Allerbestes – mehr kannst du nicht geben. Was die anderen mit dem, was du gibst, machen werden, hast du nicht mehr in deiner Hand.

Das ist der Deal: Der Richter trifft die finale Entscheidung – diese habt ihr beide, du und dein Ex, ihm übertragen.

Danach gibt es noch viele andere, neue Wege für dich und dein Kind, denn es ist niemals das Ende von allem Guten in seinem Leben.

Und auch definitiv nicht das Ende von allem Guten in deinem Leben!

 

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