Erste Selbsthilfe: Was du sofort tun kannst, wenn es dir schlecht geht

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Wenn du so richtig „drinhängst“ und das Energieseil mit deinem toxischen Ex noch in den Händen hältst, dann kennst du das: Er schreibt dir irgendwas – entweder direkt per Message oder per Email – und du fühlst dich danach sehr schlecht. 

Du kannst den ganzen Tag an nichts anderes mehr denken.  

Schickt er dir die Nachricht abends – und weil du gut „erzogen“ bist, liest du natürlich auch alles sofort und hast die Benachrichtigungen noch aktiviert – kannst du nicht einschlafen und liegst die ganze Nacht wach. 

Dir geht es nicht gut. 

Du machst dir Sorgen. Je nach Drohung und Aggressionslevel des Ex bekommst du vielleicht sogar Angst. 

Dass er dir das Kind wegnehmen könnte. Dass er lügen wird und alle ihm und nicht dir glauben werden. Dass du hilflos bist und er dagegen so mächtig.  

Dass er immer alles bekommen hat, was er wollte – du hast es schon so oft erlebt! Du hast im Laufe der letzten Jahre schließlich unzählige Beweise seiner Gemeinheiten gesammelt, du bist daher überzeugt, dass du keine Chance gegen ihn haben wirst. 

Sweetheart, so lange du davon überzeugt bist, kann ich dir viel erzählen. Du würdest es nicht annehmen. 

So lange du auf der Emotionsskala Gefühle wie Hilflosigkeit, Verzweiflung, Ohnmacht, Trauer oder gar Depression empfindest, wirst du sehr wahrscheinlich meinen Tipp, dich hinzusetzen und zu meditieren, voller Hohn und Empörung eher abwiegeln. 

Auch, wenn ich dir erzähle, dass du dich in dem Moment am besten hinsetzt und dir aufschreibst, wofür du dankbar bist und deinen Fokus damit auf all das Schöne in deinem Leben lenkst – denn das existiert ja schließlich auch noch – ist es wahrscheinlich, dass du nur müde abwinkst. 

Ich kann dieses Spiel übrigens bis zum Gehtnichtmehr spielen. 

Ich weiß schließlich auch, dass es immer das Schöne neben dem Schlechten gegeben hat in meinem Leben. 

Und es ist meine Entscheidung, ob ich diese Dinge in mein Bewusstsein vordringen lasse oder nicht. 

Ich stand aber auch nicht von Anfang an da, wo ich heute in meinem Bewusstsein stehe. Heute bin ich viel mehr mit meinem inneren Selbst verbunden als noch vor 12 Jahren, als ich mit meinem Baby auszog und mich trennte. 

Heute weiß ich, dass du von deinem Emotionslevel ablesen kannst, wie weit du von deinem inneren Kern, deiner Seele mit all ihrer Weisheit und deiner Liebe zu dir selbst, getrennt bist. 

Wenn du wie gesagt ganz unten auf der Emotionsskala stehst, dann bist du am weitesten von dir selbst entfernt. 

Dann hat deine Seele keine Chance, gehört zu werden, wenn sie dir kleine Impulse schickt – oder eine Gänsehaut, wenn du gerade etwas liest, was dich weiterbringen könnte. 

Du bist dann „zu“, du machst dicht. 

 

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Klar willst du Lösungen! Aber pronto, bitte schön!  

Am besten wird der Kerl gleich eingebuchtet. Ach Mist, der hat ja kein offizielles Verbrechen begangen – aber dann soll der Richter doch bitte schön ihn ordentlich abkanzeln und ihn ermahnen, ein guter Vater zu sein! 

Oder du möchtest von mir wissen, was du jetzt tun sollst, damit du das genauso umsetzen kannst. 

Du bist es so gewohnt, Anweisungen und Richtlinien zu befolgen, dass du in dieser Situation, in der nix nach Schema F funktionieren kann, weil es unzählige dynamische Faktoren gibt, richtig ins Schwimmen kommst. 

Wer hat denn nun von allen Ratgebern Recht? 

Es gibt nach einer Trennung von einem toxischen Menschen so viele Menschen, die dir auf einmal sagen, was du tun sollst! 

Gut möglich, dass du wie gelähmt dastehst, weil in dir das artige Mädchen, das alles immer richtig machen und soooo gern allen Fachleuten gefallen möchte, um gut Wetter zu machen und zu zeigen, dass er der Böse ist und du die Gute – jetzt ausgedient hat und dich nicht mehr weiterbringt. 

Jetzt ist deine ganze Stärke und Authentizität gefragt.  

Deine Klarheit und Souveränität. 

Und um genau in diese Klarheit zu kommen, musst du zuerst in dich hinein hören können. 

 

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Sweetheart, du bist nämlich die Einzige, die weiß, was jetzt für dich und dein Kind richtig ist! 

Allerdings wirst du das nur dann verlässlich wissen, wenn du mit deinem Inneren verbunden bist und ganzheitlich spürst und den leisen Impulsen folgst, die in dir hochsteigen. 

Und nicht doch wieder die Erwartungen anderer Menschen erfüllst, weil sie denken, dass das richtig ist, aber die mit deiner inneren Weisheit überhaupt nicht im Einklang sind. 

Du betrittst in dieser Lebensphase Neuland, und genau darin liegt aber auch deine große Chance, deinen Weg jetzt und für alle Zukunft nachhaltig zu verändern. 

Alte Verhaltensmuster bringen dich nicht weiter. Das, was du bislang jeden Tag gedacht hast, hat dich hierher gebracht. Und du kannst nicht erwarten, dass sich alles ändert, wenn du nicht anfängst, anders denken zu lernen! 

Ich bezweifle nicht, dass du deinen Ex bereits mehrere Male in Höchstform erlebt hast – und dich im Vergleich dazu als schwach und hilflos. 

Es ist aber genau dieser Glaube, der ihm den Machtvorschub überhaupt ermöglicht! 

Glaubenssätze sind nichts anderes als Gedanken, die du immer wieder denkst. 

Jetzt gibt es gute und es gibt schlechte Glaubenssätze. 

Gute Glaubenssätze sind Überzeugungen und Gedanken, die im Einklang mit deiner Seele gedacht werden und in dir schöne Gefühle und Zuversicht auslösen: 

„Ich habe schon so viel geschafft – das schaffe ich auch noch!“ 

„Ich bin gut so, wie ich bin!“ 

„Mein Kind packt das!“ 

 

Und schlechte Glaubenssätze lösen in dir schlechte Gefühle aus.  

Wann immer du dich schlecht fühlst, solltest du das als Hinweis verstehen, dass du jetzt gerade nicht im Einklang mit deiner Seele und deinem höchsten Selbst denkst. 

Deine Aufgabe ist es dann, so schnell wie möglich Sätze zu denken, die in dir gute Gefühle auslösen. 

Wenn die Sätze, auch wenn sie dann positiv und gut formuliert sind, sich trotzdem für dich nicht stimmig anhören bzw. du denkst „Alles Fake!“, dann liegt es daran, dass du noch den alten Glaubenssätzen folgst.  

Diese alten Überzeugungen gilt es aufzuspüren und zu verändern. Und das dann immer wieder zu trainieren und einzuüben! 

Also wenn du z.B. Angst um das Wohlergehen deines Kindes hast, wenn es in den Umgang zum Kindsvater muss, dann könnte dein allmählicher Umdenkprozess so aussehen: 

„Ich möchte mein kleines Kind beschützen und kann es nicht – ich fühle mich so hilflos!“ 

„Ich kann an den Umständen jetzt nichts ändern.“ 

„Ich kann nicht kontrollieren, was der Kindsvater in seiner Zeit mit dem Kind macht.“ 

„Mein Kind ist so stark und zäh! Es war schon oft mit dem Vater allein, es wird es auch diesmal packen.“ 

„Mein Ex ist so anders als ich – es wird viele neue Eindrücke mitnehmen, die es bei mir nicht bekommen kann.“ 

Hier könnte zum Beispiel der Glaubenssatz zugrunde liegen, dass du glaubst, dass du allein für eine glückliche Kindheit deines Kindes die Verantwortung hast. 

Diese Verantwortung kannst du aber gar nicht haben, denn dein Kind unterliegt nun mal unglaublich vielen Einflussfaktoren (andere Menschen und die Beziehung zu ihnen), die du nie und nimmer steuern kannst, so sehr du es auch versuchst! 

Dein neuer Glaubenssatz müsste eher lauten:  

„Mein Kind wird ein glücklicher Mensch, und ich zeige ihm durch mein Vorbild, wie es geht.“ 

Wie wirkt dieser Satz auf dich, Sweetheart? 

Denkst du gerade das gleiche wie ich? 

Dass du selbst ja keine Ahnung hast, wie das geht, und du daher deinem Kind das am allerwenigsten zeigen kannst? 

Das ist aber genau deine Lernaufgabe, meine Liebe! 

Du musst noch nicht die gesamte Wahrheit mit Löffeln gefressen haben, um dein Kind anzuleiten. Du entwickelst dich auf deinem Weg von Tag zu Tag. 

Dein Kind schaut dir dabei zu. Tag für Tag.  

Und lernt. 

Sofern du begriffen hast, dass alle Lösungen und Antworten IN DIR SELBST sind und du nur hinhören musst, kommst du weiter. 

Ja, ich verstehe, dass du im Stadium der Verzweiflung dich nicht hinsetzen willst und 30 Minuten lang „Ommmmmmm!“ denken kannst. 

Aber du kannst trotzdem Babyschritt für Babyschritt deinen Tunnelblick „aufmachen“ und dir die Sätze, die du immer wieder denkst, genauer anschauen und diese umwandeln. 

Mein Power Brain Detox Kurs hilft dir übrigens dabei, das ganz strukturiert und Stückchen für Stückchen anzueignen. 

Weg von deinen negativen Gefühlen und damit der Entfernung von deiner Seele hin zu deinen positiven Gefühlen und der damit verbundenen inneren Klarheit zu gelangen:  

Das ist dein Ziel, Sweetheart. 

Damit du ein schönes, stimmiges Leben führen kannst, mit dem du deinem Kind unglaublich viel mitgeben kannst. 

 

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