Warum du darauf achten solltest, was du sagst

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Sag mal, Sweetheart, wie sprichst du eigentlich? Was erzählst du anderen, wie redest du den ganzen Tag?

Hast du das bereits wahrgenommen?

Wenn die Wellen deines toxischen Ex gerade sehr hoch sind, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich entsprechend mit anderen darüber unterhältst.

Du weißt ja mittlerweile, dass deine Sprache deine Emotionen maßgeblich bestimmt.

Oder?

Also wenn dir dein Ex ein Seil voller Hass und Häme und Vorwürfe zuwirft, und du fängst es auf und nimmst damit diese Emotionen an, indem du seine Sätze anderen gegenüber wiederholst – und das nicht nur einmal, sondern zweimal, viermal, ach was – zigmal im Laufe der nächsten Tage nach dem Vorfall, dann hast du die Emotionen nicht nur in dir um ein Vielfaches vergrößert, sondern vor allem auch „großzügig“ um dich herum verteilt.

Und nebenbei durch die Wiederholung in dir eingebrannt.

Nicht gut.

Jetzt hast du mich ja nicht ohne Grund gefunden.

Ich möchte dir gerne zeigen, wie du damit umgehen lernst, ohne aus deinem Herzen eine Mördergrube zu machen, indem du alles tief in dich hineinschaufelst – und auch ohne, dass du die ganze Welt in deinen Trudel mit hineinreißt.

Klar ist das ein eher langfristiger Prozess.

Was du vielleicht 40 Jahre praktiziert hast, lässt sich nicht mit einem Blogartikel auf einmal umdrehen.

Leider. 😔

 

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Dazu gehört nun mal konstante Aufmerksamkeit in deinem Sprach- und damit in deinem Denkalltag

Also: Wie redest du heute mit Anderen?

Wie kannst du deine Situation sachlich auf den Punkt bringen, damit es die anderen verstehen können, die sie verstehen müssen, um dir helfen zu können?

Und wo erzählst du besser nix, weil du von deinem Gegenüber nicht die Hilfe erwarten kannst, die du in einer bestimmten Frage brauchst?

Welche Detailtiefe ist notwendig – welche ist überflüssig und trägt nicht zur Klarheit bei?

Wenn du dir das jedes Mal überlegst, bevor du deine Situation beschreibst, kommst du einen enormen Schritt weiter.

Die Details sind eine Sache – die Wahl, welche Worte du dafür benutzt, nochmal ein weiterer Aspekt, den du beachten solltest.

Hast du die Worte deines Ex schon übernommen, die er dir früher und heute noch ständig an den Kopf knallt?

Sprichst du oft „in Anführungszeichen“, um den anderen seine Gemeinheiten vorzuführen – und wiederholst damit trotzdem seine toxische Sprache?

In meinem DEXKADIMA-Programm zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dein eigenes Sprachmuster aktiv verändern kannst – die halbe Miete, um deine Emotionen im Alltag mit deinem toxisch-narzisstischen Ex in die Balance zu bekommen.

Unterschätz diese Arbeit nicht, Sweetheart.

Seine Worte – egal ob von früher oder von heute – haben dich schließlich irgendwann einmal zutiefst verstört, geschockt, verletzt, getroffen.

Wann immer du sie wiederholst, triggerst du dich selbst damit, indem du die traumatische Erfahrung, die du durch seine hasserfüllte Sprache gemacht hast, ständig wiederbelebst.

Wie soll da deine Seele und dein Körper zur Ruhe kommen?

Wohlgemerkt: Du machst das selbst mit dir.

Klar wirft er dir das Emotions- und Energieseil zu.

Aber du bist immer noch diejenige, die entscheidet, was danach passiert.

Das Macht der richtigen Sprache und Sprechweise hat aber noch eine weitere Dimension:

 

Wie sprichst du mit dir selbst?

Hast du seine Stimme in dir übernommen? Seine Sprache, seine Worte, seine Attitüde und Haltung dir gegenüber?

Oder ist das ein altbekanntes Muster, was er nur fortgeführt hat – und du kennst diese strenge Stimme, mit der du mit dir selbst im Innern redest, noch aus deiner Kindheit?

Kennst du das Klischee der toughen (Geschäfts- oder Karriere-)frau, die es so gewohnt ist, hart angegangen zu werden, dass sie sich einbildet, das mache ihr nichts aus?

Dass sie – ganz im Gegenteil sogar – meint, sie brauche hin und wieder den verbalen Tritt in den Hintern?

Meistens sprechen diese Frauen auch so mit sich selber. Vielleicht haben sie noch nicht einmal eine Freundin, die das tun würde – sie sind sich selbst der schärfste Kritiker und brutalste Coach.

Ich finde das so traurig, ich kann das gar nicht richtig beschreiben.

 

Bist du schon Mitglied in meinem Club der mutigen Mütter?

Sei Teil einer exklusiven Gemeinschaft und lerne, die Wellen souverän zu nehmen, die der Ex immer wieder aufwirft. 

 

Es gibt ein Gradmesser, was dir zuverlässig anzeigt, was für dich richtig ist und was falsch

Und das ist dein Gefühl.

Ganz simpel.

Fühlst du dich nach einer solchen – inneren wie äußeren – Ansage in deinem Innern wohl und freudig elektrisiert, ist es richtig.

Fühlst du dich dagegen verwirrt, hilflos, traurig, verzweifelt, deprimiert, zu nix nutze – ist es falsch.

Wenn also Frauen Freundinnen um sich herum dulden, die einen die ganze Zeit über belächeln oder tough anreden oder Späße über sie machen oder streng daherkommen, und sich nach solchen Zusammenkünften nicht toll fühlen, dann ist das ein Hinweis!

Und weiter: wenn Frauen in die innere toughe Zwiesprache gehen, die sich mehr nach ihrer Mutter anhört als sonst was, und dabei auch noch glauben, sie bräuchten das – dann müssten sie den ganzen Tag über trällernd durch die Wohnung tanzen!

Sofern das nicht der Fall ist – ist es nicht richtig.

Auch wenn es hier sicherlich individuelle Wesensunterschiede gibt, so bin ich von einer Sache zu 100% überzeugt:

Eine liebevolle, warmherzige Ansprache zu hören und sich selbst warmherzig mit Verständnis und Liebe zu begegnen ist unsere innere Natur.

Alles, was dem nicht entspricht, wird daher als nicht richtig von unserem Gefühlsbarometer quittiert.

Du hast damit ein sehr mächtiges Werkzeug schon von Geburt an – und es hilft dir auch, in die Klarheit zu kommen, wann immer du in eine Situation kommst, die dich zuerst einmal verwirrt.

So, wie es uns mit den toxischen Ex-Partnern nun einmal oft ergeht.

Er sagt oder schreibt etwas; du sortierst das, gehst in die liebevolle Zwiesprache mit dir selbst, lotest das Gefühl aus und stellst fest, was davon wahr und was falsch ist.

Was dir entspricht und was nicht – deine ganz individuelle Wahrheit.

Und mit dieser Klarheit kommen automatisch die innere Ruhe, die Zufriedenheit und die Zuversicht.

Du weißt dann, was du zu tun hast. Und wo du loslassen musst.

 

Wie gehst du denn mit deinem inneren Gefühlsbarometer um, Sweetheart? Achtest du bereits darauf, ohne auf den negativen Gefühlen hocken zu bleiben und diese immer wieder zu bestärken? Hinterlasse doch bitte deinen Kommentar unter diesem Artikel, damit andere Mütter von dir lernen können.

Merci!

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