Wie dein nächstes Jahr einfach nur fantastisch wird

von Dez 28, 20181. Trennungsjahr, Geld und Job, Liebe und Zukunft0 Kommentare

Starke Ansage, oder?

Aber ja, das geht! Und ich zeige dir in diesem Artikel, wie du es schaffst, deinen Kopf, dein Herz und deine Seele Schritt für Schritt aus deiner aktuellen Situation zu befreien, falls das vergangene Jahr nicht gerade der Hit war.

Ich kenne einige gute Methoden, mit denen man sich auf ein neues Jahr einstimmen kann. Ich sauge jede Art von Impuls auf und überlege, inwiefern das zu mir und meiner Situation passen könnte.

Was ich seit ein paar Jahren immer mache: Ich schreibe mir auf, was ich in meinem Leben im nächsten Jahr verändern und was im letzten Jahr so gut lief, dass ich es beibehalten möchte. Ich schreibe mir außerdem auf, welche materiellen Wünsche ich mir erfüllen möchte. Das bringt Klarheit, und ich kann darauf zurückgreifen, falls ich mich belohnen möchte.

Letztes Jahr habe ich zudem eine Methode kennengelernt, die ich genial finde, und die eine Art 360 Grad Umsicht auf dein Leben ermöglicht. Ich habe das erste Mal von dieser Methode von Jeff Walker gehört und war gleich begeistert.

Dabei konzentrierst du dich auf die Rollen in deinem Leben, die du hast. Du fragst dich:

  • Welches Ziel bzw. welche Intention setze ich mir für jede einzelne Rolle?
  • Welche Schritte/Maßnahmen möchte ich in den nächsten 12 Monaten umsetzen, um diese Ziele zu erreichen?

Wir Mütter tendieren ja oft dazu, dass wir in unserer Mutterrolle so aufgehen, dass wir nichts anderes mehr sehen. Das heißt allerdings auch, dass wir alle Eier in einen Korb legen – fällt dieser Korb herunter, dann haben wir keine anderen mehr, mit denen wir einen guten Kuchen (unser Leben) backen können.

Und die Kinder werden – auch wenn sie nicht von unserem toxischen Ex entfremdet werden sollten – irgendwann mal ausziehen und ihr eigenes Leben führen. Was dann? Welches Leben wirst du dann führen?

Also: Setz dich mal hin und überlege dir deine Rollen, die du in deinem Leben einnimmst und die dir lieb und teuer sind.

Meine Rollen

Ich bin zum Beispiel:

  • Mutter (ja, klar!)
  • Frau und (bald) Geliebte
  • Hundebesitzerin
  • Coach und Unternehmerin
  • Schülerin/Studierende
  • Freundin
  • Peer (für andere Selbstständige)
  • Arzt-Kundin (nee, keine Patientin!)
  • Tochter
  • Mieterin

Für jede dieser Rollen setze ich mir eine Intention: Wie will ich diese Rolle im nächsten Jahr leben? Was ist mir wichtig?

Als nächstes gehe ich durch, was ich verändern oder beibehalten muss, um meine Intentionen umsetzen zu können.

Klar führt mein Kind die Liste an, und dass ich für den Jungen präsent sein möchte, damit er mich nicht nur arbeiten sieht. Was, zugegebenermaßen, eine große Herausforderung ist, da ich keine räumliche Trennung von Arbeit und Privatleben habe.

Auch fordert unser Hund sein Recht und braucht körperliche und geistige Auslastung. Wenn ich das schleifen lasse, begleitet mich ein ständiges schlechtes Gewissen. Und ein mega chaotischer Hund.

Meine Rolle als Frau und Teil einer Liebesbeziehung habe ich in den letzten Jahren wirklich sträflich vernachlässigt, das wird definitiv nächstes Jahr ein Schwerpunkt werden. Klar muss ich dazu wieder aus meiner Komfortzone heraushüpfen – es ist natürlich emotional sicherer, ich bleibe daheim und riskiere es erst gar nicht, nochmals einem Narzissten zu begegnen. Auf der anderen Seite liegt nur da draußen der große, unbekannte Gewinn einer erfüllten, ebenbürtigen Beziehung.

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In meiner Rolle als Coach und Unternehmerin nehme ich in diesem Zusammenhang nur eine Helikoptersicht ein – meine detaillierte Projektplanung mache ich separat und wesentlich ausführlicher.

Als Schülerin bzw. Studierende überlege ich mir, was ich noch lernen möchte. Welche Themen muss ich mir näher anschauen, welche elektrifizieren mich? Außerdem ist das wichtig, damit ich mir dafür rechtzeitig Budgets und Rücklagen einplanen kann.

Als Freundin pflege ich meine Freundschaften wie einen Schatz.

Als Peer erwarte ich von mir, dass ich regelmäßig netzwerke und Kontakte knüpfe und pflege. Ich plane daher, auf Konferenzen und Meetups zu gehen oder dass ich mit einzelnen Unternehmerinnen Lunch-Termine ausmache.

Als Arzt-Kundin sehe ich zu, dass ich zu den gängigen Vorsorgeuntersuchungen gehe, aber gerade nicht zur Patientin werde. Indem ich mich gesund ernähre und einen gesunden Lebensstil führe.

Als Tochter halte ich Kontakt zu meinen Eltern und bleibe ansprechbar, wenn etwas sein sollte.

Als Mieterin muss ich schauen, dass ich die Wohnung erhalte und pflege. Darunter fallen auch größere Entrümpelungsaktionen, damit die Wohnung wieder “atmen” kann.

 

Wie sehen deine Rollen in deinem Leben aus?

Da gibt es wahrscheinlich noch die Rolle als angestellte Mitarbeiterin, als Kollegin, als Ehrenamtsträgerin und und und.

Welche Maßnahmen möchtest du dir heute festlegen, damit du im nächsten Jahr all diesen Rollen so gerecht wirst, wie es dir am besten damit geht?

Wohlgemerkt: Es geht nicht darum, welche Erwartungshaltung Andere an dich stellen! Es geht z.B. nicht darum, eine brave Tochter für die narzisstische Mutter zu sein.

Sondern einzig und allein darum, welche Intentionen DU brauchst, damit du in der Balance bleibst und stark wirst.

Und ein rundum erfülltes Leben führen kannst.

 

Deine Maßnahmen

Wenn du dir dann deine Intentionen gesetzt hast, kümmerst du dich um die einzelnen Maßnahmen und Schritte für das nächste Jahr. So könntest du dir gleich zu Jahresanfang vornehmen, dass du alle deine gängigen Ärzte anrufst und Vorsorgetermine übers Jahr verteilt geben lässt. Dann ist das schon erledigt.

Du könntest dir z.B. auch vornehmen, mindestens einmal im Monat einen festen Termin mit deiner Freundin zu haben, an dem Ihr Euch trefft.

Als Angestellte kannst du dir überlegen, wie du deinen Wert im Unternehmen steigern kannst. Welches Thema möchtest du gern besetzen, auch wenn du selbst damit bislang noch nichts zu tun hattest? Welche Online-Kurse gibt es dafür? Schau auch unbedingt mal bei Udemy vorbei, falls dir adhoc nix einfällt.

Und wie schaut es mit deinem Leben als Frau und Geliebte aus? Hmm? Wäre das kommende Jahr schon das gefühlt richtige für dich, um einen Schritt nach draußen aufs Datingparkett zu wagen? Dann könntest du dir z.B. das Ziel setzen, dass du mindestens an einem kindfreien Abend im Monat ausgehst und datest (und klar musst du dich vorher darum kümmern, dass du dann auch Dates hast!).

Ich wünsche dir von Herzen viel Spaß und Freude beim Planen deines nächsten, fantastischen Jahres!

Ich hoffe sehr, dass ich dir mit diesem Artikel den einen oder anderen Impuls geben konnte. Bitte schreib mir doch unten in die Kommentare, wenn du noch eine Ergänzung hast oder wie deine Erfahrungen dazu sind. Ich freu mich!

 

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