Wie du deine Angst vor dem nächsten Jahr in den Griff bekommst

Nov 15, 2019 | 1 Kommentar

Hast du Angst vor den nächsten Monaten?

Egal, ob wir jetzt Ende des Kalenderjahres erreichen oder du kurz vor der Trennung stehst; und auch, wenn du schon längere Zeit getrennt bist und dein toxischer Ex und Vater deiner Kinder gerade eine massive Drohung von sich gegeben hat, um dich einzuschüchtern und gefügig zu machen – dieser Artikel ist für dich.

Angst ist eine Emotion, die ein toxischer Mensch liebt – wenn er sie bei anderen spürt.

 

Wenn dein Ex dir Angst machen kann, dann hat er Macht über dich

Er kennt dich schließlich besser als sich selbst, er kennt deine Achillesfersen – vor allem, wenn du zu Zeiten unter einer Depression gelitten hast oder psychologisch-therapeutische Hilfe in Anspruch genommen hast.

Er hat mitbekommen, mit welcher Hingabe du dein Baby versorgt hast, und welches innige Band du mit dem Kind geknüpft hast – einfach, indem du deine Mutterrolle wunderbar ausfüllst.

Oh, er weiß genau, welche Fäden er ziehen muss, um deine emotionale Balance ins Wanken zu bringen!

Denn du hinterfragst dich ständig selbst, bist unsicher, ob er nicht doch Recht hat mit seinen niemals endenden Vorwürfen, dass du ihm nicht die Frau gewesen bist, die du ihm versprochen hast zu sein.

Jetzt schaust du in seine hasserfüllten Augen und versuchst, die zuletzt gesprochenen Worte zu verstehen. Wie – er will mir die Kinder wegnehmen?

Und du bekommst eine Höllenangst.

Weil du ihn erlebt hast, wie er seine Ziele in der Vergangenheit verfolgt und erreicht hat. Du hast also berechtigten Grund zur Annahme, dass er alles bekommt, was er will.

Falls du einen Loser an deiner Seite hast, besorgst du dir die Bestätigung, dass auch diese es schaffen können, in einer der unzähligen Müttergruppen und -foren auf Facebook, in denen solche Fälle, in denen toxische Männer dank Prozesskostenhilfe das Gerichtssystem ordentlich strapazieren konnten, ausgiebig diskutiert werden.

 

Was ist Angst überhaupt?

Angst ist eine Emotion, die dir deine Seele schickt, weil sie will, dass du hinschaust und ins Tun kommst.

Überlebensnotwendig für unsere Existenz seit Urzeiten, damit wir entweder kämpfen oder sofort fliehen.

Ich kann dir versichern, dass du nicht sterben wirst, selbst wenn er es schaffen sollte, dir die Kinder wegzunehmen – auch wenn es sich in der Vorstellung genau so anfühlt.

Ich lade dich ein, dieses Signal deiner Seele anzunehmen und ins Tun zu kommen – denn es gibt eine Menge, was du tun kannst, um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.

Ja, auch wenn dein toxischer Ex Anwalt oder Richter oder Arzt oder Politiker oder ein Promi ist!

Im Voraus aufzugeben ist jedenfalls keine Option, meine Liebe!

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Deine 3 Schritte, die du machen solltest, um deine Angst in den Griff zu bekommen

 

1. Schritt: Hinterfrage seine Behauptungen

Toxische Ex-Partner stellen oft und gerne Behauptungen auf, die uns Mütter stark verunsichern.

Hinterfrage sie alle.

  • Heute bekommen alle Väter automatisch das gemeinsame Sorgerecht?
  • Heute bekommen alle Väter automatisch das Wechselmodell zugesprochen?
  • Heute bekommen alle Väter automatisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht, wenn das Kind zu ihm ziehen will?

Es mag ja sein, dass mehr Väter als früher z.B. das Wechselmodell zugesprochen bekommen. Aber das hängt immer noch stark vom Gericht ab. Du wirst jedenfalls schnell feststellen, dass definitiv nicht alle toxischen Väter alles bekommen, was sie wollen.

Selbst wenn es nur 10% sein sollten, die es nicht schaffen – dann hast auch du eine Chance, und darauf konzentrierst du dich!

Dein bester Ansprechpartner, um die Behauptungen deines Ex zu hinterfragen, ist jedenfalls ein guter Rechtsbeistand. Der kann dir aufgrund deiner aktuellen Situation und den örtlichen Gegebenheiten (zuständiges Gericht und Jugendamt) schnell eine Einschätzung geben.

In diesem Artikel habe ich beschrieben, wie du einen guten Anwalt findest.

Dieser Schritt bleibt dir bei einem toxischen Ex nicht erspart, und das ist auch gut so.

Gutes Wissen ist ein sanftes Ruhekissen.

 

2. Schritt: Umgib dich mit Unterstützern und positiven Menschen

Was du jetzt am allerletzten gebrauchen kannst sind Miesepeter und Menschen, die dir die schlimmsten Prognose-Fantasien „schenken“.

Denke immer daran: Alle Menschen haben im Hintergrund ihre eigene Geschichte und Wahrnehmungsrealität.

Du kannst in Müttergruppen eine unglaubliche mentale Unterstützung auf deinem Weg erfahren. Aber nur, wenn du solcherlei Kommentare, die dich eventuell bemitleiden oder bewerten oder deine Angst verstärken (weil die Kommentatorinnen selbst enorm getriggert werden) lernst auszublenden.

Es ist immer deine Entscheidung, wie du etwas annimmst und für dich verwertest.

 

3. Schritt: Konzentriere dich unbedingt auf das Machbare, Kontrollierbare: Auf dich selbst.

Lass da los, was du nicht kontrollieren kannst.

Dazu gehören: die Meinungen der anderen. Das, was Andere tun, insbesondere dein Ex. Das zu erwartende Urteil des Richters, der dir zugewiesen wird. Ob es morgen regnet oder schneit.

Was du selbst kontrollieren kannst sind deine Handlungen, deine Gedanken, deine Emotionen.

Ja, das geht!

Wenn du das in die richtige Reihenfolge bringst, dann wird dich das zum gewünschten Ziel bringen – egal, ob es darum geht, die nächsten Monate mit Gerichtsprozessen zu überstehen oder finanzielle Sorgen in den Griff zu bekommen oder deine Angst vor einer Krankheit.

 

 

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Lerne zuerst, deine Gedanken zu kontrollieren

Woran glaubst du? Welche Glaubenssätze sind hilfreich, welche nicht? Kannst du die schlechten demontieren, indem du entsprechend positive Gegenbeweise suchst?

 

Deine Gedanken formen automatisch deine Emotionen

Wenn du den ganzen Tag nur schlimme Sachen denkst, dann wirst du dich auch so fühlen.

Hast du aber aktiv an deiner Gedankenwelt gearbeitet und neue Impulse angenommen und neue Perspektiven eingenommen, folgt die entsprechend positive Emotion automatisch.

 

Deine positiven Emotionen beeinflussen schließlich auch deine Handlungen

Wenn du in deiner mentalen Power stehst, dann handelst du anders als wenn du dich ängstlich, klein und hilflos fühlst.

Du kennst solche Phasen doch auch aus deiner Vergangenheit, oder? Erinnere dich daran zurück. Du kannst das immer noch!

Das Beste dabei ist: Mehr und mehr positive Handlungen erzeugen mehr und mehr positive Gedanken, und die wiederum mehr und mehr schönere Emotionen im Alltag.

Ein toller Kreislauf, oder?

Funktioniert übrigens auch umgekehrt: Schlechte Gedanken –> schlechte Emotionen –> schlechte Handlungen –> fürchterlicher Alltag.

 

Für welchen Kreislauf entscheidest du dich?

Du hast die Wahl, Sweetheart. Immer.

Da ist es egal, ob du 30, 40 oder über 50 bist. Du kannst immer daran arbeiten und dein Leben neu aufstellen.

Dann ist die Angst vor den nächsten Monaten auch kein Thema mehr.

Wenn du konzentriert daran arbeiten möchtest, dann melde dich zu meinem DEXKADIMA-Programm an, in dem ich genau das mit dir trainiere.

Das Programm startet einmal im Jahr jeweils am 1. Januar – gibt es einen besseren Zeitpunkt, um sich mental neu aufzustellen?

Hier findest du mehr Informationen und kannst dich schon einmal unverbindlich auf die Warteliste für die nächste Runde setzen lassen.

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