Category Archives for "1. Trennungsjahr"

31. August 2018

Die 3 besten Tricks, wie du dein Gedankenkarussell stoppen kannst

3 Tricks gegen dein Gedankenkarussell

Es ist schon zum Wahnsinnigwerden. Immer wieder dreht sich alles in deinem Kopf im Kreis. Das Gedankenkarussell begleitet dich beim Einschlafen, behindert dich beim Durchschlafen und ist sofort als erstes wieder da, wenn du aufwachst.

„Wie soll nur meine Zukunft werden?“

„Wie konnte ich mich nur auf diesen Mann je einlassen?“

„Was stimmt nicht mit mir?“

„Ich hätte nie gedacht, dass der Mann so böse ist. Was wird ihm heute Abend einfallen, wenn er mir das Kind zurückbringt?“

„Die Verfahrensbeiständin ist schon jetzt auf der Seite des Vaters. Was mache ich, wenn sie dafür ist, unserer 4jährigen Leni das Wechselmodell zu verordnen? Welche Chancen habe ich überhaupt noch, das abzuwenden?“

„Wie soll ich diese Zeit je überstehen können?“

„Was soll ich nur machen – meine Anwältin ist nicht wirklich gut, ich kann doch jetzt nicht wechseln?“

„Woher nehme ich nur das ganze Geld für die Rechnungen, die gerade anstehen?“

„Was wird nur aus meinem Kind – wie kann ich es überhaupt schützen?“

Welcher Gedanke ist es bei dir?

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24. August 2018

Warum deine Haltung vor Gericht so verdammt wichtig ist

Wie du an eine gute Haltung vor Gericht kommst

Da liegt er drin, im Briefkasten: Der Brief vom Familiengericht mit der Einladung zur ersten Verhandlung, um eine Einigung zum Umgang der gemeinsamen Kinder zu erreichen.

Der Kindsvater möchte unbedingt, dass die Kinder mehr Zeit mit ihm verbringen.

Du wunderst dich zwar – als Ihr noch zusammen gewesen seid, hattest du gar nicht so viel echtes Interesse an den Kindern wahrnehmen können. Ganz im Gegenteil – kaum war der erste Hype nach der Geburt rum, blieb er länger als davor im Büro. 

Gut, als Abteilungsleiter in einer großen Firma kann man keine ruhige Kugel schieben, soviel ist klar. Das hast du verstanden. Auch, dass die Firma kein Verständnis für Familienzeit hat, worüber sich dein Ex oft lautstark bei Euch daheim ausgelassen hat.

Du warst zu 80, ach was zu 90% allein mit den Kindern daheim und musstest dich kümmern. Nicht selten auch am Wochenende, denn er musste immer irgendwo hin, wo es für Kinder nicht passend war. 

Er hat ja auch so viele Interessen! Sie wollte doch nicht ernsthaft, dass er auf seine vielen und lustigen Hobbies verzichtet, denn sonst würde er ja eingehen, und einen traurigen Tropf würde doch keine Frau wollen?

Nun ja, zumindest ist er im letzten Jahr aufgrund seiner beruflichen Präsenz zum Bereichsleiter hochgestiegen, verbunden mit einer ordentlichen Gehaltserhöhung. 

Wieviel das ist, weißt du nicht – er regelt die Finanzen, Ihr habt getrennte Konten, und er überweist dir jeden Monat dein Haushaltsgeld, 1000 Euro. Daran hat sich auch nach der Gehaltserhöhung nichts geändert. Da du eine sparsame Ehefrau bist, bist du in der Regel damit ja auch gut ausgekommen.

Du selbst hast zwar gleich nach dem ersten Babyjahr nach jedem Kind wieder angefangen zu arbeiten, aber für deine früheren Hobbys hast du keine Zeit mehr. Du weißt oft gar nicht, wie andere Mütter das mit einem 40 Stunden-Job schaffen – Du bist mit deinen 25 Stunden echt am Rande deiner Kapazitäten. 

Durch Steuerklasse 5 – logo – hattest du auch nur einen Bruchteil deines früheren Gehalts auf deinem Konto eingehen sehen. Davon hast du dich noch am Kredit für das Haus beteiligt und deine Klamotten gekauft, an eigene Rücklagen konntest du nicht einmal denken.

Aber so ist das halt – er wollte unbedingt die klassische Familie, es wäre unmöglich für dich gewesen, das nach einiger Zeit in Frage zu stellen, damit du dich wieder auf deine Karriere konzentrieren konntest.

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17. August 2018

3 verdammt gute Gründe, weshalb du nach der Trennung vom toxischen Ex immer aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen solltest

Aus der gemeinsamen Wohnung oder dem gemeinsamen Haus ausziehen

In einem meiner vorhergehenden Blogartikel habe ich mich darüber ausgelassen, warum du deine neue Wohnung nicht für den Umgang zur Verfügung stellen solltest.

Aber was ist, wenn nicht du mit den Kindern ausgezogen bist, sondern dein Ex?

Ich sag’s besser gleich: In dem Fall suche dir eine eigene Wohnung und zieh aus, sofern es sich nicht um dein Eigentum handelt.

Im Ernst. Ich meine das wirklich so.

Das gilt zumindest, sofern du einen toxischen Ex hast – jener dürfte dich mit den Kindern entweder sowieso eher vor die Tür gesetzt oder andere Hintergedanken gehabt haben, und diese möchte ich dir in diesem Artikel näher erläutern. Mit einem lieben Ex sieht die Sache eh ganz anders aus, da kommt Ihr nach den ersten emotionalen Aufs und Abs schon wieder auf einer Elternebene zusammen.

Falls du allerdings die geringste Vermutung in Richtung narzisstischer Persönlichkeitsstörung beim Ex hast, brauchst du eine weise Strategie.

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10. August 2018

Aufs Land oder in die Stadt? Welche Auswirkungen diese Entscheidung auf deine Zukunft als Single Mutter hat

Bloß nicht ins Dorf ziehen!

Stehst du gerade kurz vor der Trennung und vor der Gretchenfrage „Wohin nur – aufs Land oder in die Stadt“?

Ich mach’s mal kurz heute: Sieh zu, dass du in die Stadt ziehst bzw. wohnen bleibst und nicht raus aufs Land ziehst!

Was am Anfang gute Gründe sein mögen – billiger wohnen zu können, andere Kinder zum Spielen, Natur – all das bringt dir nix, wenn du Freunde finden musst oder eine gute Kinderbetreuung, geschweige denn eine ordentliche Auswahl an möglichen Arbeitgebern in der Nähe und eine gescheite Infrastruktur, falls das Auto die Grätsche macht.

Vielleicht bist du ja für den Soon-to-be-Ex rausgezogen. Ihr hattet den gemeinsamen Traum vom natürlichen Leben auf dem Land, Ruhe, ungestörte Spielmöglichkeiten für die Kinder – und heute musst du feststellen, dass die Lage mit verantwortlich dafür ist, dass du dich von deinen Freunden isoliert hast und bei Punkt Null anfangen musst.

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3. August 2018

Warum du gleich im 1. Trennungsjahr unbedingt an dein Netzwerk denken musst

Ein gutes Netzwerk ist Gold wert

Es wird dich bestimmt nicht überraschen, wenn ich dir sage, dass du ein Netzwerk brauchst. Gerade, wenn du frisch von deinem toxischen Ex getrennt bist.

Jaja, magst du denken. Klar. (Ich seh dich schon mit den Augen rollen, Sweetie, gib’s zu!)

Aber „weißt“ du wirklich, was es heißt, ein gutes Netzwerk zu haben? Hast du tatsächlich ein Gefühl dafür, was es bedeutet?

Denkst du dabei nur an deine Mama oder an deine beste Freundin?

Weit gefehlt, meine Liebe!

Nicht alle Mütter haben ihre Eltern in der Nähe, die sich liebevoll um die Kinder kümmern, wenn es eine neue Magen-Darm-Welle im Kiga gibt oder sofort zur Stelle sind, wenn du adhoc vom Chef zu einem Meeting nach London geschickt wirst.

Und nicht alle getrennten Mütter haben eine beste Freundin.

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27. Juli 2018

Warum du deinem toxischen Ex den Umgang in deiner Wohnung verwehren solltest

Der toxische Ex darf nicht in deine Wohnung!

Ich habe es auch gemacht. Damals, in der ersten Zeit. Als ich ganz besonders unter Beweis stellen wollte, wie umgänglich ich doch bin und wie viel mir daran liegt, dass mein Sohn Kontakt mit seinem Vater hat. Und ich für eine friedliche Trennung alles tun würde.

Mein Sohn war zu dem Zeitpunkt noch keine anderthalb Jahre alt.

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13. Juli 2018

Lässt du dich steuern oder ruderst du dein Lebensboot schon selbst?

Ziele und Wege selbst bestimmen - das geht auch als Single Mom

Stell dir vor, du sitzt mit deinen Kindern in einem Boot. Ihr seid auf einem breiten Fluss.

Da kommt ein großer Dampfer und schiebt eine große Bugwelle vor sich her und überholt euch.

Du kannst in der Welle kaum das Boot gerade halten und mühst dich redlich ab. Du schimpfst über den Dampfer. Jetzt fällt auf, dass du gar keine Ruder benutzt, um das Boot aussteuern zu können.

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29. Juni 2018

Bloß keinen Stress – weder mit dem Ex noch der Next!

Wie du auf die Next deines narzisstischen Ex reagieren solltest

Mütter mit narzisstischen Ex-Partnern wundern sich ja relativ oft.

Noch zusammen wohnend konnte man es nicht fassen, wie gleichgültig der frühere Geliebte die drohende Trennung hinnahm oder – ganz im Gegenteil – vollkommen ausflippte und eine sehr hässliche Seite zeigte.

Später im ersten Trennungsjahr hast du dich dann wieder gewundert, wie der Ex – der vielbewunderte, fantastisch aussehende Chefarzt mit seiner gepflegten 60-Stunden-Woche – es auf einmal doch schafft, seine wöchentlichen Stunden auf 30 zu reduzieren, um ein Wechselmodell auf Probe zu ermöglichen. Ihm liegt ja so viel an „unseren lieben Kindern Luca und Nina – äh Naomi“. Ist halt schon ein Teufelskerl und ein Delegier-Genie! Der neue, jüngere Kollege braucht ja auch mal seine Chance…

Dann kommt man während der Gerichtsverhandlungen nicht mehr aus dem Staunen heraus. Was hat der Mann gelitten, als Ihr noch ein Paar wart! Du erfährst, dass du dich nur noch um die Kinder gekümmert hast und rund um die Uhr damit beschäftigt warst, sie glücklich und unbeschwert aufwachsen zu lassen.

Er hatte quasi keine andere Wahl hatte als sich mit der Nachtschwester einzulassen.

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8. Juni 2018

An alle Richter am Familiengericht

An alle Richter am Familiengericht

Sehr geehrte Frau Richterin, sehr geehrter Herr Richter!

Ich möchte nicht wissen, wieviele Briefe Sie am Familiengericht im Laufe der letzten Jahre schon bekommen haben, die versucht haben, Ihnen einen Sachverhalt aus möglichst subjektiven Gründen zu erläutern und Sie dementsprechend zu beeinflussen.

Jeden Tag müssen Sie Recht sprechen und entscheiden über Tausende von Eltern-Schicksalen – aber Sie entscheiden eigentlich hauptsächlich darüber, wie die Kindheit für deren Kinder ablaufen wird.

Ich kann mir vorstellen, dass das allein schon ein großer Druck sein muss, der da auf Ihren Schultern lastet. Und ganz bestimmt machen Sie es sich nicht leicht, das richtige Urteil zu fällen.

Doch muss ich diesen Brief an Sie schreiben. Für die Fälle, die gerade noch offen sind, und in denen kleine Kinder involviert sind. Und für alle Fälle, die noch auf Ihrem Tisch landen werden.

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18. Mai 2018

Warum Angst nicht deine Antwort auf seine Drohung sein sollte

Angst bei Single Müttern

„Wenn du gehst, nehme ich dir die Kinder weg!“

Ich möchte nicht wissen, wie viele Mütter, die in ihrer aktuellen Ehe oder Beziehung verzweifeln und todunglücklich sind, genau diesen Satz zu hören bekommen.

Gehörst du dazu? Willkommen im Club!

Dann gibt es da noch eine Bekannte, die vor lauter Gerichtsprozessen nicht mehr zum Atmen kommt.

Und die vielen, vielen Beispiele in diversen Mütterforen, die von unglaublichen Anschuldigungen erzählen, die der Kindsvater vor Gericht glaubhaft rüberbringen konnte. Und der Richter für den Vater entschied und der Kindsmutter das Sorgerecht sogar entzog, wenn sie sich nicht „kooperativ“ zeigte.

Wer von uns Müttern fühlt da nicht mit und bekommt ein banges Herz?

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