Warum du kein Familiengutachten zulassen solltest

Wenn du gerade in einem heftigen Gerichtsprozess um das Sorge- oder Aufenthaltsbestimmungsrecht mit deinem toxischen Ex-Partner steckst, dann kommt bei Nichteinigung früher oder später das Thema Familiengutachten auf.
Mit Sicherheit.
Was allerdings zuerst als eine „normale“ weitere behördliche Hürde im Gerichtsmarathon aussehen mag, bei der du meinst „die musst du halt dann auch noch nehmen, das wird schon“, so darfst du das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hier steckt ein ziemlich großes Gefahrenpotenzial für dich dahinter – und ich schreib das jetzt nicht, um dir Bange zu machen.
Aber es gilt wie immer: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
Bereite dich also vor, informiere dich, und wäge ab.
Eine Anmerkung an dieser Stelle: Du weißt, ich bin keine Rechtsanwältin, und ich darf und will dir hier keine Rechtstipps geben. Bitte besprich dich in jedem Fall mit einem Anwalt bzw. einer Anwältin deines Vertrauens, wenn du dir unsicher bist, was ein Familiengutachten in deiner Situation für dich bedeutet.
Es handelt sich hier allerdings um ein Thema, das immer wieder hochkommt, und mit dem meine Kundinnen und sehr viele Mütter in meiner Facebook-Gruppe früher oder später konfrontiert werden.
Somit gebe ich dir ein paar Gesichtspunkte an die Hand, damit du weißt, worauf du dich einlässt, wenn du einem Familiengutachten zustimmst.
Solltest du das bereits getan haben, dann gebe ich dir weiter unten noch ein paar Tipps, was du tun kannst, um den Termin mit dem Gutachter bestmöglich hinter dich zu bringen.
Außerdem werde ich auf deine Optionen eingehen, die du hast, falls das Gutachten nicht gut für dich ausfallen sollte.
Was ist ein Familiengutachten? Warum wird es angeordnet?
Wenn ein Richter nicht genügend Belege hat, die dabei helfen, eine Entscheidung im Verfahren herbeizuführen, werden Sachverständige beauftragt, weitergehende Informationen zu sammeln, die dann den Richter dabei unterstützen, eine Entscheidung treffen zu können.
Ein Familiengutachten soll also eine Hilfe zur Entscheidung sein und nicht die Entscheidung des Richters vorwegnehmen.
Ganz wichtig ist dabei, dass der Richter in seinem Beschluss sehr genau die Fragestellung beschreibt, mit der er den Sachverständigen losschickt, und welchen konkreten Auftrag dieser bekommt. An diesen fest gesteckten Rahmen muss er sich dann auch halten.
Jetzt braucht es aber je nach Auftrag und Fragestellung ganz besondere Kompetenzen und Expertisen des Gutachters. Es kann durchaus sein, dass unterschiedliche Experten zu ganz anderen Schlussfolgerungen beim exakt gleichen Auftrag kommen.
Auch lehnen sich viele Gutachter gern aus dem Fenster und kommen zu psychologischen Fehleinschätzungen, die vom Richter ungeprüft übernommen werden könnten.
Das Risikopotenzial für dich als Mutter mit einem toxischen Kindsvater ist also enorm.
Wir wissen alle, wie gut sich narzisstische Menschen verkaufen und darstellen können.
Daher gleich vorab meinen ersten Tipp:
Du kannst ein Familiengutachten verweigern, wenn der Richter das als Maßnahme vorschlägt.
Und das darf dir nicht zum Nachteil ausgelegt werden. Punkt.
Der Richter muss außerdem in der Verhandlung darauf hinweisen, dass ein Familiengutachten für alle Beteiligten freiwillig ist.
Ich habe allerdings schon oft gehört, dass sich Mütter in die Ecke gedrängt und genötigt fühlen, einem Familiengutachten zuzustimmen. Dann kommt der Stress vor Gericht dazu, man will alles nur noch schnell beenden und sagt zu allem Ja und Amen.
Zumal wir als der harmoniebedürftigere Teil in dem hochkonflikthaften Elternpaar überhaupt nicht auf Krawall gebürstet sind.
Wir wissen ja, dass wir nur das Beste für das Kind wollen, also was soll uns da schon passieren?
Vielleicht denkst du aber auch: „Prima, dann wird der Sachverständige endlich offiziell feststellen, dass der Ex hochgradig gestört ist, und alles wird endlich gut. Denn das Gericht wird ja unmöglich einem solchen Menschen das ABR geben?“
Das kann so ziemlich nach hinten losgehen, meine Liebe. Ich würde dir niemals empfehlen, einem Familiengutachten zuzustimmen, wenn das deine Intention sein sollte.
Denn das wird eher dir auf die Füße fallen als deinem Ex. Du sitzt nämlich mit im Boot, wenn du jahrelang mit einem Narzissten zusammengelebt hast. Dann hat er dich quasi „angesteckt“.
Nicht zu unterschätzen ist auch der finanzielle Aspekt. Ein Gutachten kann sich über Monate hinziehen, und das schlägt sich auch auf dein Geldsäckel nieder.
Die Kosten für ein Gutachten tragen nämlich die Eltern zu gleichen Teilen.
Bekommst du Prozesskostenhilfe, dann übernimmt der Staat deinen Anteil. Aber dein Anspruch darauf wird in den ersten Jahren danach immer wieder erneut überprüft – falls sich also etwas an deinem Gehalt verändert, und du keine PKH mehr bekommen würdest, dann wirst du nachträglich zur Kasse gebeten.
Gutachtenkosten von insgesamt 20.000 Euro und darüber sind im Übrigen keine Seltenheit.
Hast Du demnächst einen wichtigen Termin vor Gericht?
Ich helfe dir bei der mentalen Vorbereitung.
Gibt es denn gute Gründe, einem Familiengutachten zuzustimmen oder gar das selbst vorzuschlagen?
„Nur, wenn du sonst nix mehr zu verlieren hast,“ meint Carola Wilcke, mit der ich mich zu diesem Thema unterhalten habe. Carola leitet die Löwenmamas-Gruppe auf Facebook, in der solche Gutachten immer mal wieder diskutiert werden.
Will heißen: Die Kinder wurden zuerst dem toxischen Kindsvater zugesprochen und leben dort, und du willst darum kämpfen, dass sie wieder zu dir zurückkommen können.
Leben die Kinder hingegen bei dir, dann solltest du zumindest ein Erziehungsfähigkeitsgutachten deiner Person ablehnen– die Kinder begutachten zu lassen kann dagegen Sinn machen und allein das schon deinen Kooperationswillen unter Beweis stellen.
Aber auch hier gilt: Besprich mit deinem Anwalt die für deine Situation beste Strategie, ob die Kinder überhaupt begutachtet werden müssen.
Die besonderen Risiken, die du mit einem Familiengutachten eingehst
- Der Gutachter könnte seine Kompetenzen überschreiten, indem er die Kriterien des Kindeswohls selbst definiert.
- Fehler und Mängel bei der Begutachtung können gut kaschiert werden – und die Fehlerquote ist enorm. Ein Gutachten kann locker mal 100 Seiten und mehr umfassen, das auf Form- und Verfahrensmängel durchzuarbeiten ist sehr mühselig und auch teuer.
- Der Richter könnte die Empfehlung des Gutachters 1:1 im Wortlaut in seinem Urteil übernehmen, was allerdings nicht Sinn der Sache ist. Er muss das Gutachten kritisch hinterfragen und sein abschließendes Urteil transparent formulieren, damit man die Urteilsfindung nachvollziehen kann.
- Aber das, was sich als wahres Damoklesschwert zu einem späteren Zeitpunkt herausstellen kann: Solltest du danach noch Folgeverfahren haben, kann dir dieses Gutachten immer wieder auf die Füße fallen.
Mensch – ich habe dem Gutachten im Gerichtssaal zugestimmt – kann ich die nachträglich zurückziehen?
Ja. Vor allem dann, wenn du den Beschluss, dass ein Familiengutachten der nächste Schritt sein soll, in den Händen hältst und die Aufgabenstellung für den Gutachter vollkommen schwammig formuliert ist.
Manchmal steht da sogar etwas davon drin, dass der Gutachter eine rechtliche Expertise abgeben soll – das darf nicht sein, das ist die Aufgabe des Richters!
Ja, da können einem die Haare zu Berge stehen.
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Was tun, wenn du morgen den Gutachter vor der Tür stehen hast?
Dann musst du da wohl durch, Sweetheart. Allerdings musst du dir nicht alles gefallen lassen.
Also tief durchschnaufen, das Herz in die Hand nehmen, authentisch bleiben und dich selbst bestmöglich schützen ist die Devise.
Was dürfen Gutachter auf keinen Fall?
- Sie dürfen nicht außerhalb des vorgegebenen Auftrags agieren, also noch andere Aspekte ermitteln. Der Rahmen sollte dir (und dem Gutachter natürlich!) daher so klar wie möglich sein.
- Sie dürfen keine Untersuchungen durchführen, zu denen sie nicht befähigt sind (wenn z.B. besonderes psychologisches Knowhow erforderlich ist). Daher: frag ruhig nach, welche Qualifikation der Gutachter hat.
- Sie dürfen die Tatsache, dass du Teile der Begutachtung ablehnst, nicht negativ bewerten, sondern müssen das akzeptieren. Allein das ist schon heikel für uns aufgeregte Mütter.
- Ein Familiengutachten ist kein Glaubwürdigkeitsgutachten. Wer mit seinen Argumenten recht hat, muss der Richter entscheiden, da darf sich der Gutachter nicht aus dem Fenster lehnen. (Jetzt rate mal, wie oft es passiert, dass sich ein Gutachter als zweiter Richter aufspielt. Bingo – verdammt oft!)
Wie verhältst du dich am besten während des Besuchs des Gutachters?
Ich habe von einem Fall gehört, in dem eine Mutter 7 Stunden (!) lang daheim mit den Kindern begutachtet wurde. Und zwar auf eine sehr miese, voreingenommene Art und Weise, so à la „Ach, ich seh schon, so eine Mutter sind Sie!“
Ich hätte mir so etwas eine oder anderthalb Stunden angesehen und hätte den Gutachter dann ruhig und bestimmt zur Tür hinauskomplimentiert.
So etwas musst du dir definitiv nicht gefallen lassen! Im Grundgesetz ist nicht umsonst der Schutz der Persönlichkeitsrechte und das Recht auf informelle Selbstbestimmung verankert, also welche Informationen du von dir preisgibst und was damit passiert!
Ja, du brauchst auch Eier, um bestimmt für dich und dein Kind aufzutreten. Aber das kannst du vorher trainieren.
Informiere dich also gut.
Bereite dich vor.
Du hast das Recht, dich im besten Licht darzustellen. Du musst nicht jeden Schmarrn mitmachen.
Du kannst jemanden dazuholen, der die ganze Zeit über anwesend ist, während du oder das Kind begutachtet werden.
Du darfst auch einzelne psychologische Tests oder Hausbesuche ablehnen.
Wenn das Kind begutachtet werden soll, müssen beide sorgeberechtigten Eltern zustimmen. Und du kannst darauf bestehen, anwesend zu sein, wenn das Kind begutachtet wird.
Kinder müssen darauf hingewiesen werden, dass sie Fragen ablehnen können. Die Haltung des Kindes ist zu respektieren, es darf nicht überredet werden.
Wenn du merkst, dass der Gutachter nicht neutral ist, dann kannst du ihn ablehnen und einen Befangenheitsantrag vor Gericht stellen. Wenn das Gericht dann den Befangenheitsantrag prüft, ist gar nicht ausschlaggebend, ob der Gutachter tatsächlich und nachweislich befangen ist, sondern ob es für den Richter nachvollziehbar ist, dass du das glaubst. Also!
Hast Du demnächst einen wichtigen Termin vor Gericht?
Ich helfe dir bei der mentalen Vorbereitung.
Was machst du, wenn das Gutachten mega schlecht für dich ausfällt?
Aber ganz zackig über den Anwalt einen Widerspruch einlegen – du hast zwei Wochen dafür Zeit.
Du lässt dann ein Gegengutachten erstellen (z.B. bei Befangenheit des Gutachters). Das kann sich wiederum gut hinziehen – aber das Gericht darf keinen Beschluss fassen, bis nicht das Gegengutachten entsprechend vom Gericht gewürdigt und geprüft wurde. Also gewinnst du Zeit.
Es gibt Sachverständige, die Gegengutachten verfassen – aber auch da musst du wieder Geld in die Hand nehmen.
Besprich dich hier unbedingt mit deinem Anwalt.
Heißt dagegen ein gutes Gutachten für dich, dass du die Verhandlung schon gewonnen hast?
Ein gutes Gutachten ist leider noch kein Garant dafür, dass du tatsächlich auch das Verfahren gewinnst. Es ist ein Etappenerfolg – mehr nicht.
Prinzipiell gilt – klar – auch für die Gegenseite die Regel von oben, und es kann ein Gegengutachten gefordert werden.
Also halte die Sektflaschen bitte noch zurück – so lange, bis du den finalen Beschluss des Gerichts in den Händen hältst.
Fazit
Du siehst, ein Familiengutachten ist durchaus eine sehr heikle Angelegenheit und sollte in den seltensten Fällen (siehe oben) von dir angestrebt werden.
Besprich dich bitte strategisch mit deinem Anwalt und informiere dich gut vorher – ich kann es gar nicht oft genug sagen.
Wenn du merkst, da läuft jetzt was aus dem Ruder, musst du dem Gutachter beherzt und mutig Einhalt gebieten.
Wie die Maus vor der Schlange sitzen zu bleiben und fatalistisch alles mit sich machen zu lassen ist jedenfalls keine Option!
Ich selbst kann dich nicht unterstützen, wenn du im Gutachtenschlamassel schon drin steckst. Aber es gibt diese Hilfe z.B. über Carola Wilckes Löwenmamas-Gruppe auf Facebook.
Wenn du dagegen eine Gerichtsverhandlung vor der Brust hast, in der das ein Thema werden könnte, kann ich dir mit meinem Court Royal Programm helfen, dich darauf mental vorzubereiten, damit es erst gar nicht dazu kommt.
Damit du stark und kraftvoll „Nein, das möchte ich nicht.“ sagen kannst, wenn du gefragt wirst.
Hast du schon positive Erfahrungen mit Gutachten gemacht? Dann hinterlasse doch bitte einen Kommentar weiter unten, dann haben auch andere Mütter einen Nutzen davon. Merci!
Weitere Informationen und Referenzen
Mit diesem Artikel konnte ich nur die wichtigsten Hauptpunkte dieses komplexen Themas ansprechen. Wenn du dich weiter und detaillierter informieren willst – was ich dir dringend empfehle – dann hol dir das Buch von Uwe Tewes: „Psychologie im Familienrecht – zum Nutzen oder Schaden des Kindes?“ (Springer-Verlag), was neben dem Gespräch mit Carola Wilcke für diesen Artikel die Grundlage gewesen ist.
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Hallo ich habe auch einen mangelhaftes psychologische Gutachten bekommen da drin steht Krankheiten die ich als Mutter nicht nachvollziehen kann als ich gelesen habe wäre ich geschickt diese unfähige Gutachterin das ist die Carola partale die hat geschrieben das ich psychisch kranke Mutter bin und das ich eine Hirnblutung habe wovon mimt diese unfähige Person das Recht her ich habe mich untersuchen lassen ich bin weder psychisch kranke Mutter noch habe ich eine Hirnblutung das ist eine Unverschämtheit und diese unfähige Verfahrenspflegerin hat auch nicht im Interesse meines Kindes gehandelt der ist nur ums Geld gegangen die ist auch bei meine kleine Tochter auch beim Gericht dabei die wollen das ich das gleiche Gutachten mache was bei mir lauter lügen Geschichten steht nur das meine kleine Tochter auch das gleiche Schicksal passiert wie bei meine älteste meine älteste Tochter ist in den heim st.alban wegen der Kindesmissbrauch beschuldigt worden hat geklaut weil mein Taschengeld bekommen hat ist auch in den heim vergewaltigt worden es hat keinen Jugendamt interessiert um woll der Kinder ist es hier nicht man nimmt unsere Kinder weg es heißt die Mutter ist psychisch krank aber wer krank ist ist es der unfähige Jugendamt die Verfahrenspflegerin und diese unfähige Gutachter diese Gutachterin die war nur fünf Minuten da gewesen die hat weder mit meine Tochter gesprochen noch nur die Wohnung geschaut fünf Minuten und die ist weg das ist der deutsche stadt Kinder wegnehmen und die Heime überfüllen auf unsere Kosten der Kinder und die verlangen Geld von uns für die unfähige Mitarbeiter in den heim die passen nicht die Kinder auf die sind überfordert die schreien laut an meine Tochter geht zu die fremden Menschen zum Essen betteln die Erzieher ist es egal die schauen weg ich habe eine Frage wir sollen ein neues Gutachten machen und dürfen die Gutachter die Akte schreiben was war weil die schreiben von der alte Akte her und wie soll ich das beweisen daß ich keine Hirnblutung habe und keine Verhaltensstörungen habe bitte helfen sie uns und was für Fragen kommen auf uns zu und dürfen die über uns Eltern im unsere Krankheit schreiben was es nicht stimmt wir brauchen einen Gutachter der wo uns als fähig schreibt das Problem ist es wie geht man das alte mangelhaftes Gutachten vor das erste war nicht freiwillig gewesen diese Frau hat Fehler gemacht dann nur fünf Minuten hat die gesagt wie war ihre Kindheit die hat alles anders drum gedreht und ohne mein Einverständnis und meine Zustimmung hat die überall sich erkundigt ich weiß nicht ob es die darf damals wäre ich eine aeinerziehende Mütter ich habe ein gesetzlicher Betreuer bekommen ich habe mein Job verloren ohne meine Zustimmung habe ich ein Betreuer bekommen dann ist mein Kind weg und das wars ich habe ein Anwalt genommen das ich den Betreuer los bekomme dann hat meine Tochter ein Vormund gehabt darf ein Betreuer ohne meine Zustimmung für Gutachterin sagen die dürfen die Akte nehmen ich habe nichts unterschrieben noch zugestimmt das Jugendamt will mir ein Betreuer geben das die das Recht über meine kleine Tochter bestimmen das können die es vergessen damals hatten die mich gezwungen in der Psychiatrie dann haben die gesagt ich habe Epilepsie nur wegen den blöden Betreuer habe ich alles verloren nur ich habe seit 15 Jahren nur über meine älteste Tochter gekämpft und jetzt wollen die meine kleine das gleiche machen können sie mir sagen wo ich ein Anwalt finde wegen der alte Gutachten vorgeht das belastet mich sehr ich brauche eine Antwort das wäre nett oder ein Rat wie ich den alten Gutachten vorgehen kann.
Bitte antworten danke Seifert
Hallo Heidi,
gilt diese Empfehlung auch wenn es nicht um AbR geht, sondern um eine Abänderung der Umgangsregelung? Kinder leben bei mir. Der Beschluss kommt wohl in 14 Tagen, bisher nur ein Schreiben, dass das Gericht erwägt ein Gutachten einzuholen. Die zu klärende Frage bleibt offen und ich bin gespannt was kommt.
Danke für deine Arbeit!
Hallo Heidi, ich hätte früher dieses Artikel lesen sollen.. Ich habe leider das Gutachten zugestimmt und das Ganze sowie die Verhandlung war ein Albtraum für mich. So oft wurde der KV von Verfahrensbeistand und Richterin stark kritisiert und auch von der Gutachterin festgestellt, dass er psychisch krank ist, wurde es trotzdem zur Ende gekommen dass die Kinder weiterhin bei der KV bleiben sollen. Die Kinder, wie von Jugendamt, Verfahrensbeistand und Gutachterin festgestellt wurden, wurden von KV in die Loyalitätkonflikt betrieben. Jedoch sollen die Kinder noch bei KV bleiben, nur weil die Kinder so wollen, sagte alle. Ich wurde bei der Verhandlung sozusagen gezwungen, diese Entscheidung zu zustimmen, ansonsten würde mein Sorgerecht entzogen! Das ganze Familiengericht scheint wohl unfähig zu schein, eine aufrichtige Entscheidung zu treffen. Ich bin immer noch davon sehr enttäuscht. Ich habe es zustimmen müssen, da ich es nicht dem Entzug meines Sorgerechts riskieren möchte.
https://www.change.org/p/amtsgericht-erfurt-geben-sie-mir-meine-tochter-zur%C3%BCck-und-sch%C3%BCtzen-sie-sie-vor-der-gef%C3%A4hrdung?recruiter=1166208312&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=share_petition&recruited_by_id=a757f330-3191-11eb-9ec5-af0497755ba7&utm_content=fht-26072714-de-de%3A2
Gutachten-Mafia: https://youtu.be/TfDc3rbJa1E
Literatur: Staatliche Kindeswohlgefährdung? von Wilhelm Körner & Georg Hörmann
Leider habe ich solch ein Gutachten eingewilligt und habe negative Erfahrungen mit dem
GUTACHTER D. PFENDER
gemacht, wer noch, würde
mich gern austauschen.
Michelle2177@gmx.de
Sehr geehrte Heidi,
na dann ist die Sache ja für Alle klar.
Männer sind toxisch, wenn es die Frau so findet.
Die Eltern haben sich geliebt, sie wollte, er wollte, ein Kind war das Ergebnis ihrer Liebe und wenn die Partnerschaft vorbei ist, geht das Kind mit der Mutter. Weil die Partnerschaft geht nur auseinander, weil der Mann es Schuld ist.
Vielleicht ist es besser Deinen Kanal zu sperren, genau, wegen hatespeech.
Am Ende werden Mutter und Vater gegeneinander aufgespielt und sie merken es nicht einmal….. das System und auch Du, verdienen damit die Unsummen…… Du bist Coach und verdienst mit was….. mit leidenden Menschen, genau so macht es die Kirche….. Ursprung Verfahrensbeistand = Erzbistum, Umgangspfleger = Erzbistum, verschiedenste Gutachter = Erzbistum, Rote Kreuz = Kirche, Caritas = Kirche Ihr alle verdient durch aufhetzen und Worte Worte Worte Worte und sonst nix Euer Geld…! Das ist das Problem.
Eure Worte ziehen uns unser hart verdientes Geld aus der Tasche, ob Mann oder Frau, es ist an der Zeit sich nicht mehr spalten zu lassen.
Ich lass das mal so stehen, Anna. Es tut mir nur unendlich leid, dass es Menschen gibt, die so denken.
Hallo, ich habe das ABR für unsere Zwillinge (7) beantragt, damit ich in die Nähe meiner Arbeit ziehen kann (20 km). Natürlich hätte das auch einen Schulwechsel zur Folge. Der Vater muss ebenfalls in diese Stadt zur Arbeit fahren. Ich möchte am Umgang mit so stellen, dass er mehr Wochenenden und Ferien bekommt, und ich die Jungs in der Schulzeit betreue. Alle sind sich vor Gericht einig, dass die Kinder bei uns beiden gut aufgehoben sind. Daher will man ein Gutachten. Alle sind sich auch einig, dass aus dem Gutachten keine neuen Erkenntnisse erwachsen werden. Das ist so unsinnig. Es dauert ewig und vom Geld rede ich mal nicht. Die Richterin will keine Entscheidung treffen. Nur so am Rande… der Vater will das Wechselmodell, seit der Antrag auf Unterhalt an ihn gegangen ist. Das war im April letztes Jahr. Nächste Woche ist endlich die Verhandlung zum Unterhalt. Denn den zahlt er nach wie vor nicht. Ich verfolge deinen Blog und hoffe immer, dass es irgendwann gut ausgehen wird!
LG Martina
Stärke zeigt sich, wenn man das Meinungsbild des anderen ertragen kann und mit Sachlichkeit begegnet.
Man kann es sich einfach machen und die Menschen kritisieren, die Schadensbegrenzung betreiben, aber man könnte zur Ursache übergehen und diese anpacken.
Gewaltfreiheit und respektvoller Umgang sollte das Ziel sein!
Die Gerichte öffnen Tür und Tor für Machtmissbrauch. Für Opfer ist es unendlich schwierig, gegen ein falsches Gutachten vorzugehen. Anwälte sträuben sich oftmals gegen Einspruch, Richter lesen sich die 100 Seiten nicht durch und müssten ausführlich begründen, weshalb sie gegen das Gutachten handeln. Wir wissen alle, was es für gestörte Menschen gibt. Es wird den Gutachtern sehr einfach gemacht, ihre Neurosen auszuleben. Komisch, dass darüber niemand sprechen will.
Ich schreibe als alleinerziehende Vater mit alleinigem Sorgerecht für zwei Töchter, die ihre psychisch kranke Mutter lieben. Ich kann nur davon abraten, sich von diesem Gehetze vermeintliche Stärke im Gerichtssaal zu versprechen. – Zutreffend ist, dass Gutachten abgelehnt werden können und meiner Ansicht nach auch sollen. Eine „Zwangsbegutachtung“ ist nur in Verfahren nach §1666 BGB sehr eingeschränkt möglich. Die Begutachtung – insbesondere der Kinder – sollte unbedingt abgelehnt werden, da die Verfahrensführung des Gerichts selbst unter dem Primat des Kindeswohls steht. Vermeidet von daher Gutachter und unbedingt diesen hasserfüllten Coach.
Guido,
was um Himmels Willen macht Sie glauben, dass ich hasserfüllt bin?
Grüße
Heidi
Hallo Anna, ich bin voll und ganz deiner Meinung. Ich bin der Kindesvater und nach den Aussagen von Heidi einfach nur toxisch.
Meine Ex hat mit während der Ehe betrogen und war bereits vor unserer Trennung von ihrem neuen Mann schwanger. Ihr Neuer akzeptiert meine Kinder nicht schon aus dem Grunde weil sie von mir sind. Außerdem haben meine Kinder den Wunsch zu mir zu ziehen da ich mehr Zeit für sie habe, bei ihrer Mutter sind jetzt nämlich ihre Zwillingsschwestern die die alle Zeit benötigen. Außerdem gebe ich dir Recht das hier „nur“ das Geld für die Gutachter und Verfahrensbeiständen zählt. Weder meiner Ex noch mir wurde in der Verhandlung mitgeteilt das alle Kosten bei uns verbleiben und gefragt hat uns auch niemand ob wir mit dem Gutachten einverstanden sind.
Servus Ralf, wann habe ich dir gesagt, dass gerade du toxisch bist? Wieso fühlst du dich angesprochen, wenn ich über toxische Männer spreche? Sprichst du denn vollkommen ab, dass es toxische Männer gibt? Genauso, wie es toxische Frauen gibt?
Dies ist ein hochspezifischer Blog für Mütter mit toxischen Ex-Partnern. Ganz, ganz speziell nur für die. Wie spezifisch muss ich denn noch werden, damit du dich nicht angesprochen fühlst?
Gruß
Heidi
Hallo Heidi, danke für dein Informationsforum.
Ich kann das Wort Gerichtsverhandlung nicht mehr hören, so oft musste ich mich dort herumschlagen. Manchmal möchte einfach nur aufgeben…. Wie von dir treffend beschrieben gleicht das juristische Procedere eher einem Glücksspiel.
Das man Gutachten ablehnen darf ist mir neu und diese Info, nimmt mir eine große Last, bzw. Sorge, denn meine Ra meinte, wenn der Richter es will, kommt man nicht drumherum.
Um ehrlich zu sein, ich wäre sehr froh, wenn der entsprechende Paragraphen, auf den man sich hierzu bezieht benannt wird.
Liebe Grit,
ich habe in dem Artikel Uwe Tewes‘ Buch „Psychologie im Familienrecht“ als Bezug genannt. Unter Abschnitt 3.6 bezieht er sich auf die Rechte der Eltern.
Aber es ist halt doch oft so, dass man in einem Gerichtsverfahren mit dem Rücken zur Wand steht und kooperativ auftreten sollte – gerade wenn der toxische Gegner es geschickt versteht, sich selbst als das Opfer hinzustellen. Dann hilft dir der beste Paragraf nichts… Auch, wenn dein Anwalt nichts vom Abwehren eines Gutachtens hält. Du bist mit ihm in einem Team, und wenn er sonst sehr gut ist, dann musst du ihm vertrauen, dass er dich durch die Dynamik gut begleitet.
In einem anderen Artikel (https://midlife-boom.de/checkliste-familiengutachten/) habe ich zudem beschrieben, was dein Anwalt tun kann, um ein Gutachten zu verhindern oder besser zu begleiten.
Ich wünsch dir von Herzen alles Gute, Grit!
Liebe Grüße
Heidi
Guten Tag,
ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und finde es beschämend was ich in diesem Blog lesen muß.
Anscheinend sind Sie allesamt ausgebildete Diplom-Psychologinnen, Psychotherapeutinnen und Psychiaterinnen,wenn man den hier ausufernden Gebrauch von psychiatrischen und psychologischen Fachbegriffen und Diagnosestellungen liest.
Hier werden die Expartner als „narzisstisch“, „toxisch“,“histrionisch“,etc betitelt.
Es ist beeindruckend und zutiefst beschämend für mich als alleinerziehende Mutter, wieviel Hass und Rachsucht und verletzter Stolz hier zutage getragen wird.
Der Vater des Kindes scheint offensichtlich in jedem Fall „ der Böse“, der „ Intrigante“ und was sonst noch alles zu sein.
Wie traurig, wie peinlich, wie schrecklich für all die armen, hilflosen Kinder, die einem solchen Expartnerkrieg rücksichtslos ausgeliefert sind und denen verweigert wird, Mama UND Papa lieben zu dürfen!
Bei all diesen Konfrontationen, Schuldzuweisungen, unendlichen Gerichtsverhandlungen, Begutachtungen geht es NIEMALS und zu KEINEM Zeitpunkt um das Wohl des betroffenen Kindes, sondern ausschließlich um die persönliche Rache der in ihrem Ego verletzten, gekränkten getrennten Partner und um deren persönliche Unfähigkeit, ihr Kind als eigenständige Persönlichkeit sehen zu können und es in Freiheit und Frieden BEIDE Elternteile lieben zu lassen!
Bitte hören Sie einmal in Stille und ganz ehrlich in sich hinein, was der wahre Beweggrund ihres Handelns, Kämpfens, Hassens wirklich ist!
Es ist NICHT die mütterliche Sorge um das Wohle ihres Kindes!
Auch ich hatte nach unserer Trennung und Scheidung viele schwere Jahre, und auch unsere Kinder(!) , doch ich habe in all dieser Zeit und trotz aller gegenseitigen Verletzungen niemals vergessen, daß wir uns einmal sehr geliebt haben.
Ich habe alles dafür getan, um wieder in guten Kontakt zu meinem Exmann zu kommen, für mich, unsere Kinder und ihn.
Unsere Kinder sind heute glücklich und zufrieden, mein Exmann, seine neue Partnerin und mein neuer Partner treffen uns regelmäßig und genießen die gemeinsame Zeit!
Mit glücklichen Kindern!
Bitte übernehmen Sie Verantwortung für eigenes Denken, Tun und Handeln, schenken Sie sich selbst und ihrem Expartner Versöhnung und Vergebund.
Es gibt nichts auf dieser Welt, was lohnenswerter ist!
Herzlichst,
Gabriele
Ich freue mich für Sie, Gabriele, dass Sie keinen narzisstisch-toxischen Ex-Mann haben. Auch, wenn Sie es für sehr unwahrscheinlich halten, aber es gibt sie durchaus, die ganz bösen, malignen, psychisch Gestörten. Sie wären damals durchaus keine Kundin von mir – aber was machen die Mütter, die von ihren Ex-Partnern u.U. mit einer Waffe bedroht werden? Was machen die Mütter, die vom Ex gestalked werden? Was machen die Mütter, die von einem Gerichtsverfahren zum nächsten gezwungen werden? Was machen die Mütter, die vor ihren Kindern aggressivst beleidigt werden und der Vater seinen Frauenhass kaum bändigen kann? An wen können die sich wenden?
Bitte bedenken Sie einmal Ihre Haltung. Sie gehen davon aus, dass alle Männer so sind wie Ihr Ex-Mann und blenden all das Böse aus – und verdammen die Mütter, die sich nicht mehr zu helfen wissen, wie sie mit ihrem hochagressiven Ex-Mann umgehen sollen und deren Kinder teilweise vom Gericht zum Umgang gezwungen werden. Mütter wie Sie tragen damit nicht zu unerheblichen Teil dazu bei, dass diese Mütter ausgegrenzt werden und sie allein dafür verantwortlich sind, dass Frieden herrscht. Ich darf Ihnen versichern: Es gibt da draußen Männer, die wunderbar allein vor sich hinstreiten können!
Aber wenn Sie das so gut verstehen und können, dann bitte ich Sie nur um eins: Gehen Sie bitte in die Politik und werden Sie Diplomatin! Ich glaube, dass es Menschen wie Sie braucht, damit die Kriege in dieser Welt beendet werden und den unsäglichen Despoten dieser Welt endlich Einsicht vermittelt werden kann.
Herzliche Grüße
Heidi Duda
Liebe Heidi,
bei mir kommt die Warnung leider zu spät. Das Gutachten wurde auch im Schriftverfahren von dem Richter im ABR-Verfahren beauftragt. Mein RA hat mir geraten, zuzustimmen.
Mein Kind wohnt bei mir. Sie wurde beim Vater (weit weg in einer anderen Stadt) begutachtet, ohne dass ich davon wusste. Ich habe es hinterher erfahren und wusste nicht, was los ist, als meine Tochter nach dem Umgang noch mehr durch durcheinander war als sonst. Noch jetzt weiß ich nicht, was dort vorgefallen ist. Und das ganze hat mitten im Einschulungsmonat stattgefunden… Die Begutachtung bei uns war hingegen noch nicht. Nur ein Gespräch mit mir vor Monaten, in dem mir der Gutachter Interna erzählte, die er nur direkt von meinem Ex-Mann erhalten haben kann.
Es ist nach meiner Information nur dann gestattet, einen Zeugen mitzubringen, wenn der Gutachter dies zulässt. Der Gutachter hat das Recht, das Gespräch aufzunehmen oder einen Zeugen mitbringen zu lassen. Aber er entscheidet über das Mittel der Wahl. Die Gespräche mit meinem eloquenten Ex, haben vermutlich alle bereits stattgefunden.
Mein Kind will nach dem Gutachtertermin mit niemanden der Verfahrensbeteiligten mehr reden. Sie sagt, sie will das nicht mehr und ich kann sie gut verstehen.
Ich würde es toll finden Heidi, wenn Du das Thema Gutachten und auch die Vorbereitung dafür noch mit aufnehmen könntest. Ich denke es betrifft leider viele.
Herzliche Grüße und Danke
Anni
Liebe Anni,
ja, das Thema Gutachten ist ein heißes Eisen für die betroffenen Mütter mit einem toxischen Ex! Ich bleibe da auf jeden Fall dran.
Ich drück dich! ❤️
Ganz liebe Grüße
Heidi
Liebe Frau Duda,
ich bin von einer Patientin auf Sie bzw. auf Ihre Internetseite aufmerksam gemacht worden.
Ihr Artikel über psychologische Gutachten an Familiengerichten trifft es größtenteils sehr gut.
Vom psychologisch-forensischen Standpunkt gäbe es natürlich noch Ergänzungen, aber allgemein trifft es den Sachverhalt korrekt.
An mich wenden sich dann betroffene Eltern, Partner oder getrennte Elternteile, und aktuell vermehrt Mütter, die Opfer fürchterlicher Angriffe durch Jugendamt, Verfahrensbeistand und teils auch Richter werden. Der Kasus Knaxus: ein Gerichtsgutachten.
Oft ist die Ursache für die vermehrten Angriffe auf Mütter ein narzisstischer Ex-Partner, teils verdeckt-aggressiv, manchmal auch histrionisch oder gar soziopathisch wirkender Ex-Partner.
Ich werde dann oft beauftragt, entweder gerichtliche Falschgutachten in einer Stellungnahme zu verwerfen, bzw., was erfolgversprechender ist und ggf. aus der Staatskasse bezahlt werden muss, ein privates Gegengutachten zu erarbeiten, damit eine Rehabilitierung der Mütter erfolgen kann.
Ich muss dennoch sagen: Es geht auch anders herum. Ich habe männliche Opfer erlebt, die wirklich gelitten haben, die wirklich gebrochen waren. Es gibt auch liebende und liebenswerte Männer und Väter.
Gerichtsgutachter entscheiden manchmal tatsächlich, dass enge Mutter-Kind-Bindungen zerstört werden und entfremdende Väter die Macht erhalten, Mütter zu entsorgen.
Das Leid ist unsäglich, Mütter und Kinder werden in psychische Störungen getrieben, Leben für immer ruiniert.
Es gibt mittlerweile einige Privatgutachter.
Doch auch hier sage ich ehrlich: Vorsicht. Oft geben Sie sich wirklich Mühe, wollen helfen, doch die Fachlichkeit und Wissenschaftlichkeit lässt sehr zu wünschen übrig. Manchmal werden Fähigkeiten auch vorgetäuscht, indem mit Fachbegriffen um sich geworfen wird, dass es einem schwindelig wird. Doch Fachbegriffe machen noch lange kein korrektes Gutachten.
Das kann die Auftraggeberin natürlich eher kaum erkennen, und ein Privatgutachten droht, zu Recht, in der Akte als „Leiche“ zu verschwinden.
Es braucht einen guten, einen kompetenten Anwalt, der sich wirklich auskennt und helfen möchte, solche sind seeeehr schwer zu finden, und es braucht einen Privatgutachter, der so exakt wie möglich arbeitet, jeden echten Anschein eines Gefälligkeitsgutachtens vermeidet und diagnostisch korrekt arbeitet. Denn nur dann kann auch geholfen werden. Mit Gefälligkeitsaussagen wie „Frau X ist eine gute Frau…und daher erziehungsfähig.“ ö.ä. nützen da wenig.
Es muss die komplexe Familiendynamik verstanden werden und ein verdeckter Narzisst, denn Narzissten sind oft hervorragende Selbstdarsteller und echte „Sympathen“, wenn es Ihnen nützt, muss als solcher erkannt werden.
Diese Persönlichkeit muss dann aufgedeckt und dargestellt werden, dass ist psychologische Analysefertigkeit.
Besonders Prognose- oder Glaubhaftigkeitsgutachten sind eine komplexe und nicht einfache Thematik.
Nun gut. Es wäre sehr nett von Ihnen, wenn Sie sich auf meiner Internetseite einmal umsehen würden. Eine Verlinkung über Ihre Seite wäre enorm hilfreich, um die richtigen Familien bzw. Frauen aufklären/informieren zu können (idealerweise, bevor ein Gerichtsgutachten erstellt wurde, denn dann ist das Leid oft groß und der Kampf dagegen meist sehr schwer und zeitraubend).
In diesem Kontext bitte Ich Sie, meine Internetseite nicht als Werbeplattform zu betrachten, sondern als reine Informationsquelle. Alle dort aufgeführten Informationen können von Ihnen an der Quelle nachgeprüft werden.
Auch für mich ist es manchmal teils sogar müßig, immer wieder dieselben Fehler in Gerichtsgutachten anprangern und aufdecken zu müssen. Hier gibt es nämlich Muster. Besser ist es, es existiert erst gar kein Falschgutachten (gerade auch für den Geldbeutel).
Prinzipiell fangen die Probleme erst an, wenn ein Richter ein Gutachten benötigt. Denn damit hat er schon ausgesagt, dass ihm der Sachverstand zur Einschätzung der Sachlage fehlt. Richter können nicht mehr erkennen, ob Eltern „gute“ Eltern sind…unglaublich. Dann sollten sie lieber Verkehrsrichter oder sonst was für Richter werden. Denn oft genügt gewöhnlicher Menschenverstand, mehr braucht es teils nicht.
Falls es zu einem Gerichtsgutachten kommt, haben Sie keine Kostenkontrolle mehr und „laufen irgendwem in´s offene Messer“. Die Kosten für den Prozess inklusive Gutachten werden vom Gericht auf die Prozessparteien umgelegt, es sei denn, Sie bekommen sowieso schon PKH.
Ich verbleibe mit lieben Grüßen,
Dr. Dr. phil. Annika Manzek
https://manzek.online
Und was ist mit Väter die um deren Kinder über Jahren kämpfen müssen???
Väter die deren Kinder nur unter Aufsicht sehen dürfen wenn sie sie überhaupt sehen können, nur weil eine narzisstische expartnerin bzw Mutter ein böswillige Vorwurf aus dem Nichts holt um den Vater von seiner Kinder zu erpressen und zu entfernen???
Kinder brauchen beide Eltern aber leider sind oft Väter die unter solchen Umständen leiden….
Etwas Gerechtigkeit sollte schon geben.
Mit freundlichen Grüßen
Hallo Lotfi, dieser Blog richtet sich ausschließlich an Mütter mit toxischen Ex-Partnern. Das ist per se einseitig und das mit voller Absicht.
Was Frau Dr. Manzek oben schreibt, trifft es völlig. Ich bin auch Betroffene eines üblen Konfliktes, bedingt durch einen verdeckt narzisstischen Ex-Mann. Ich bin am Aufgeben, weil ich merke, dass ich selbst mit recht guter Anwältin und Sachverstand nicht weiterkomme. Das ganze Familienrechtssystem ist gestört. Und man weiss ja bereits vom Ex-Partner, dass man mit Gestörten nicht in Verhandlung treten kann. Es macht einen nur mürbe und kaputt. Die Gutachter und Richter sind in einem unguten Abhängigkeitsverhältnis. Gutachter sind ihrerseits oft machtorientiert und lassen bei Moral und Empathie zu wünschen übrig. Man könnte sagen, man fällt vom Regen in die Traufe, wenn man es bereits mit einem gestörten Ex-Mann zu tun hatte. Gegen solche Gutachter ist kein Kraut gewachsen. Es ist klassischer Machtmissbrauch, der schön vom System verdeckt wird. Solange das nicht offen gelegt wird, kann man agieren, wie man will. Egal was man macht, es ist nicht recht. Das kennt man ja bereits aus der Ex-Ehe. Es bringt also nichts zu diskutieren, wie man sich bei einem Gutachten verhalten soll. Es ist keine dauerhafte Lösung. Ich würde mir zum Beispiel sehr eine Ombutstelle wünschen, an denen man fragwürdiges Verhalten von Gutachtern melden kann. Sie ist geführt von geschulten Leuten, die narzisstisches Verhalten bereits blind erkennen können. Leider Mangelware in unserer Gesellschaft.
Bei einem Gutachten muss man weder mitmachen, noch muss man einen Gutachter in seine Häuslichkeiten lassen. Alles das ist Privatsphäre. Warum sagt das nie ein Anwalt? Warum klären die Anwälte oder die Gerichte nicht über Kosten auf? Im Gegenteil, sie sagen, es kann dann negative Auswirkungen haben. NEIN, das darf es nämlich nicht. Hier ein Link dazu:
http://datenschutz-grumpelt.de/ueberpruefung-von-gutachten.html
Danke für diesen Hinweis – super Link 🙂
Hallo Heidi, Danke für Ihre Antwort wie gesagt ich habe mich nach eigentlichen kindeswohl geäußert…
Kinder brauchen beide Eltern um Stabilität zu haben was sicher auf deren Zukunft positiv wirken wird, es gibt genug Fällen in denen entweder Müttern oder Väter nicht Erziehungfähig sind logisch aber die meisten negativen Fällen erfinden wir Menschen selbst… Dann wundern wir uns wenn die Kinder mit psychischen Störungen aufwachsen.
Alles Gute