Mann, steig aus der toxischen Abwärtsspirale aus und hol dir deine Energie zurück!

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Heute habe ich etwas ganz Besonderes – und zwar ausnahmsweise nicht für meine Zielgruppe der Mütter mit toxischen Ex-Partnern, sondern für Männer!

Ich werde relativ oft von empathischen Männern angesprochen, die mich um Rat fragen, was sie mit ihren narzisstischen Kindsmüttern machen sollen. Und auch von vielen Männern, die sich von meinen Artikeln angegriffen fühlen, weil ich stets nur über die weibliche Seite schreibe. Ja, ich bin einseitig – weil ich halt nur mit einer Seite arbeite!

Seit ein paar Monaten habe ich aber Kontakt mit Ole von der Free Man Academy, der auf der anderen Seite als Coach mit empathischen Männern arbeitet. Und ihn und seine Arbeit möchte ich hier auf meinem Blog vorstellen – für alle Männer, die ebenso wie die empathischen Mütter aus der toxischen Energiespirale aussteigen wollen.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Mann, steig aus der toxischen Abwärtsspirale aus und hol dir deine Energie zurück!

Gastartikel von Ole Maria Anderland (www.freemanacademy.de)

 

*Ding*

*Ding Ding*

Oh, was ist das?

Könnte das deine – toxische Alarmglocke sein, die du, als Vater, zum ersten Mal wirklich hörst?

Geahnt hast du es schon länger. Aber nun wird es dir so richtig klar: Irgendwas stimmt nicht in deiner Beziehung.

Du verschwindest. Kannst dich selbst nicht mehr fühlen. Verleugnest deine eigenen Bedürfnisse. Funktionierst nur noch – und auch das mit immer weniger Energie. Machst alles, tust alles, aber bist im Grunde deines Herzens – tief verzweifelt.

Anderen geht es bestimmt viel schlechter als dir, denkst du. Ja, kann sein. Aber entscheidend ist, wie es dir jetzt gerade geht. Und dann sind die anderen in dem Moment egal.

Du kannst das schwer zugeben: dass es dir nicht gut geht? Weil du immer darauf geachtet hast, dass es deiner Partnerin gut geht? Damit sie nicht wieder ausrastet oder aber deprimiert zusammenbricht und betont, wie übel es ihr geht? Wegen dir?

Hey, es ist okay und wunderschön, darauf zu achten, dass es deiner Partnerin gut geht! Aber du spürst deutlich, dass ein Maß überschritten ist. Dass du in einer echt ungesunden Schieflage steckst. Du gibst nur noch, sie nimmt nur.

*Ding Ding Ding*

Es ist höchste Zeit, dass du dir das zurückholst, was dir gehört: deine Unabhängigkeit, deine Freiheit.

 

 

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Dein Weg in die Freiheit

Ein kraftvoller Weg liegt vor dir. Wenn du wirklich willst! Wenn du vielleicht denkst, es gibt sicher einen Kompromiss – ich sage dir, den gibt es nicht. Du kannst nicht „ein bisschen du selbst“ sein. Sondern nur ganz oder gar nicht.

Aber … deine Kinder … sie brauchen dich doch!

Natürlich brauchen sie dich, keine Frage. Aber als was brauchen sie dich? Als armes, gebeuteltes Würstchen, das nur Befehle erfüllt, ohne selbst als Jemand aufzutreten? Als flüchtiger Schatten eines Vaters, der überhaupt nicht zu fühlen und zu greifen ist?

Was möchtest du deinem Kind gerne mitgeben? Duckmäuserei und Passivität? Oder Aufrichtigkeit und Selbstbestimmung? Entscheide selbst!

 

Da musst du durch: Erkennen und Anerkennen, was ist

Wenn du aus deinem elenden Zustand hin zur Selbstbestimmung finden willst, lautet der erste Schritt: Erkennen, was ist. Die Dynamik, die im Untergrund abläuft, gnadenlos durchleuchten. Du bist nicht allein – viele vor dir haben die toxische Dynamik schon erkannt und analysiert. Aber nun bist du dran.

Das Hinschauen braucht erstmal Mut. Den hast du bereits in dir. Aber er ist verschüttet unter Bergen von Selbstverleugnung und möchte wiederentdeckt werden. Denn noch mehr brauchst du ihn für den nächsten Schritt: Anerkennen.

 

Achtung Autsch: Deine Rolle in dem ganzen Schlamassel

Du kannst die Dynamik erkennen und verstehen, gut. Das, was du beobachtest, ist dann aber noch „draußen“. Es tut nicht so weh. Wenn du aber anerkennst, dass du selbst Teil dieser Dynamik bist, dann stehst du mitten drin. Anerkennen musst du auf dieser Stufe: dass du das Spiel über lange Zeit mitgespielt hast.

Und auf einmal – ändert sich dein Bild. Bisher dachtest du, du seist Opfer von Unterdrückung. Bist du auch. Aber du hast dich wie ein Unterdrückter verhalten. Und deiner Partnerin genau das geliefert, was sie brauchte: einen Unterdrückten.

Autsch. Diese Einsicht tut weh. Aber sie führt in die Heilung – sie ist bereits Heilung.

Wenn du an diesem Punkt bist, hast du schon gewonnen. Denn von nun an geht es nur noch bergauf. Was du hier erkannt hast, geht dir nie wieder verloren, auch wenn du mal ins Straucheln gerätst – das gehört dazu.

Ein Narzisst braucht einen Co-Narzissten. Beide ergänzen sich wie Topf und Deckel. Du, als empathischer Vater, hast die Rolle des Co-Narzissten eingenommen. Noch ein Autsch: Du bist darin nicht unbedingt „besser“ als der Narzisst. Nur anders. Du bist nicht aktiv, bist nicht destruktiv. Du trägst zur Destruktivität bei – durch Passivität. Aber duhast die Möglichkeit, die Abwärtsspirale zu beenden. Deine Partnerin vermutlich nicht.

Okay – du hast die Dynamik erkannt, und du hast sie zu großen Teilen angenommen. Was nun?

 

 

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Schnall dich an, es geht ans Eingemachte!

Nun kommt die richtige Arbeit, mein Lieber. Energiearbeit. Ja, ich weiß, das klingt nach Räucherstäbchen und Yogi-Tee. Vergiss das mal für eine Weile.

Es ist doch nicht deine Partnerin, die dich stört, wenn du ehrlich bist. Sondern das, was sie in dir auslöst, oder? Das, was sich unangenehm anfühlt. Das, was du am liebsten weghaben möchtest. Genau das nennen wir mal “unbequeme Energien”. Und diese Energien sind – deine Goldgrube.

Glaubst du nicht, stimmt’s?

Solange du nicht selbst damit gearbeitet hast, ist das alles theoretisch. Aber es funktioniert. Ich selbst mache das jeden Tag. Ich hole mir Stück für Stück meine Energie zurück – von dort, wo ich sie gelassen habe. Wo sie mir geraubt wurde. Allerdings mit meiner Zustimmung, denn unbewusst habe ich irgendwann mal Ja dazu gesagt. Aber ich kann mir meine Energie wiederholen. Und so wird das, wovor du am meisten Angst hast, wovor du am meisten wegschauen möchtest, zu deiner größten Stärke

Nochmal: Es funktioniert. Es sind klare, einfache Schritte. Aber du musst sie tun.

Das wäre dann der dritte Schritt nach dem Erkennen und Annehmen: Handeln. Handeln kannst nur du selbst. Jeder handelt für sich. Handeln ist das Gegenteil von dem, was du bisher gemacht hast: dich be-handeln lassen. Kein Wunder, dass du dich darin schlecht gefühlt hast!

 

Darf ich vorstellen? Beppo, der sanfte Krieger

Auf diesem inneren Prozess begleite ich dich in einem maßgeschneiderten Coaching. Allgemeine Tipps, wie du dich am besten verhalten solltest, kann ich dir nur wenige geben. Vertraue darauf, dass sich jeder äußere Schritt von selbst ergibt – wenn du innere Schritte gehst. Das Außen folgt dem Innen.

Einen ausgeklügelten, perfekten Plan gibt es nicht, sorry. Die Zauberformel heißt: Immer nur ein Schritt zur Zeit!Das nenne ich das „Beppo Straßenkehrer-Prinzip“. Beppo kennst du vielleicht aus dem Buch Momo. Er sagt

Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. (…) Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste

Beppo ist ein sanfter Krieger. Das ist auch dein Weg. Ein sanfter Krieger übernimmt die volle Verantwortung für sich selbst und steht für sein eigenes Licht ein. Er gewinnt seine Stärke nicht dadurch, dass er andere beurteilt und herabsetzt, sondern indem er sein eigenes inneres Licht entdeckt und bejaht. Dieses Licht leitet ihn. Es bewirkt immerGutes, auf kurze oder manchmal auch erst lange Sicht.

„Sanft“ ist das übrigens Gegenteil von „sich alles gefallen lassen“. „Sanft“ ist nicht „schwächlich“. „Sanft“ bedeutet: auf sich zu achten, und wenn nötig, beherzt tätig zu werden. Das kann von außen dann auch mal „unsanft“ aussehen. Eine wirklich beherzte Handlung entspringt der Ruhe – dem sicheren Stehen in sich selbst. Und das kannst du lernen. Dabei helfe ich dir gerne.

Wenn du dich nun noch immer fragst, was mit deinen Kindern ist, dann sage ich dir: Den sanften Krieger werden sie von Herzen lieben, was auch immer du tust! Du kannst deinen Kindern nichts Besseres mitgeben als dein hellstrahlendes inneres Licht. Sie spüren das, glaube mir. Jeder spürt das. Auch du selbst.

Denn ab heute bist du ein echter Mann. Aber anders, als du gedacht hast.

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