Gut gemeint und trotzdem allein: Was dir nach der Trennung wirklich fehlt

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Allein unter lauter lieben Menschen

 

Alle wissen Bescheid, was gerade bei dir los ist – deine Familie, deine Freundinnen, vielleicht sogar die halbe Nachbarschaft –, und trotzdem fühlst du dich nach der Trennung von deinem toxischen Ex so einsam wie noch nie? Dann bist du hier ganz und gar richtig. In diesem Artikel schauen wir uns an, warum gut gemeinte Ratschläge dich oft noch tiefer in den Rückzug treiben, warum der Gedanke „Ich schaff das schon allein“ eine extrem gefährliche Falle ist und was dir in dieser Phase wirklich fehlt.

Möchtest du lieber schauen statt lesen? Das Video zu diesem Artikel findest du hier: https://youtu.be/le9rgcgTcHc

 

Kennst du das auch?

 

Du hast dich getrennt, bist vielleicht sogar ausgezogen, weil es einfach nicht mehr ging, und dann passiert etwas, womit du im Leben nicht gerechnet hättest: Dein Ex zeigt sein wahres Gesicht. Er dreht auf, und zwar so richtig. Er haut eine Aktion nach der anderen raus, und du stehst daneben und denkst nur noch: Boah, das kann doch echt nicht wahr sein!

Besonders heftig trifft es Frauen, deren Ex-Partner einen verdeckten Narzissmus zeigt, denn solche Männer funktionieren bis zur Trennung nach außen hin ganz und gar normal. Kurz danach jedoch legt dieser Mensch ein Verhalten an den Tag, das du selbst nie für möglich gehalten hättest. Und selbst wenn er schon vorher schwierig war, bevor du die Reißleine gezogen hast, kann dich das, was danach kommt, noch einmal vollkommen überraschen. Und zwar extrem unangenehm.

Natürlich willst du darüber reden. Mit deiner Familie, mit deinen Freundinnen, mit Bekannten. Und die versuchen ja auch, dich zu verstehen.

 

Die gut gemeinten Sätze, die so weh tun

 

Und dann kommen sie, diese Sätze. Du kennst sie bestimmt auch:

„Ach komm, das wird schon nicht so schlimm werden.“

„Schau nach vorn, guck nicht zurück. Vergangenheit ist Vergangenheit.“

„Denk an dein Kind.“

„Vielleicht musst du ihn auch mal verstehen.“

„Komm ihm doch besser entgegen, dann gibt er Ruhe.“

 

Die Haltung dahinter ist wohlmeinend, oft sogar richtig liebevoll. Es ist ein ganz normaler menschlicher Reflex, den du vielleicht auch schon bei dir selbst beobachtet hast, wenn dir jemand anderes von seinen Erlebnissen erzählt hat: Wer von einem Konflikt hört, versucht automatisch zu vermitteln.

Aber je öfter du solche Sätze hörst, umso klarer wird dir, dass diese Menschen überhaupt nicht verstehen, wo du gerade stehst und was es tatsächlich bedeutet, was dein Ex da gerade macht oder sagt. Denn so vieles von dem, was er tut, steckt in subtilen Botschaften, in den feinen Informationen zwischen den Zeilen, die man von außen einfach nicht sieht – und die du kaum jemandem erklären kannst, der es nicht selbst erlebt hat. Du fühlst dich mehr und mehr allein, weil dich offenbar niemand in der Tiefe verstehen kann.

 

Wenn die eigenen Leute wie das Helfersystem klingen

 

Und das kennst du ja vielleicht auch aus Gesprächen mit dem Helfersystem. Dort sitzen Menschen, die weder dich noch deinen Ex wirklich kennen und die verständlicherweise nur die Oberfläche sehen. Das ist schon schwer genug. Umso mehr trifft es dich, wenn ausgerechnet deine Familie und deine Freunde, die dich doch kennen und die vielleicht auch früher schon mitbekommen haben, wenn mal irgendetwas schräg gelaufen ist, plötzlich ganz ähnlich klingen.

Versteh mich bitte nicht falsch: Ich will deine Familie und deine Freunde nicht mit dem Helfersystem nicht in einen Topf werfen. Es gibt Mütter, die sind von ganz wunderbaren, liebevollen Familienmitgliedern umgeben, die sie immer gestützt und unterstützt haben. Aber die Mehrzahl kennt diese Sprüche.

Und genau diese Sprüche machen einsam.

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Ab in den Schutzkokon

 

Wenn dein Ex dann noch weiter aufdreht und er anfängt, das Kind zu manipulieren, und alle um dich herum nur noch den Kopf schütteln, dann zieht dir das extrem viel Energie ab. Irgendwann machst du dicht. Du erzählst gar nichts mehr, weil du deine Familie nicht noch mehr belasten willst und deine Freundschaften auch nicht.

Aber der Umkehrschluss ist eben auch, dass du dich zurückziehst. In deine Höhle, in deinen Schutzkokon. Und dieser Kokon schafft eine Distanz zu allen anderen, weil du irgendwann felsenfest davon überzeugt bist, dass du mit diesem Monster, mit der ganzen Situation und mit diesem Elternalltag ganz allein dastehst.

 

Warum der Vorsatz „Ich schaff das schon allein“ gefährlich ist

 

Und genau das ist das Schlimmste, was du dir antun kannst. Wirklich das Allerschlimmste.

Denn Rückzug ist keine Lösung. Der Gedanke „Ich schaff das schon allein“ funktioniert nicht, weil wir Menschen nun mal Herdentiere sind. Dieser Gedanke, alles allein stemmen zu müssen, stresst dein ganzes System, er macht hilflos und auf Dauer auch krank. Allein können wir nicht überleben. Wir brauchen einander.

Das heißt: Raus aus der gefühlten Isolation ist die halbe Lösung für deine Elternschaft mit dem toxischen Ex.

 

Der nächste beste Schritt: Dein Unterstützernetzwerk zusätzlich zur Familie aufbauen

 

Was also tun, wenn alle dir raten, nach vorn zu schauen und auf ihn zuzugehen, und du dich dabei immer unverstandener fühlst? Du brauchst Menschen, die dich verstehen. Und da gibt es mehrere Möglichkeiten: Du kannst dir eine Therapeutin oder einen Coach suchen, die dich versteht (z.B. mich!), oder du schließt dich einer Gemeinschaft mit anderen Müttern an, die genau das Gleiche erleben oder erlebt haben wie du gerade.

Eine Gemeinschaft mit warmherzigen, empathischen Müttern kann enorm viel in dir bewirken. Ich höre es immer wieder von Mitgliedern aus dem Club der mutigen Mütter: Sie sind total überrascht, wenn sie feststellen, dass sie mit dem Wahnsinn nach der Trennung von einem toxischen Ex-Partner eben nicht allein sind und dass da ganz viele andere Frauen sind, die etwas Ähnliches erlebt haben. Dadurch werden ihnen auch die Muster immer klarer. Und die Verwirrung, die sie vorher mühsam mit Familie und Freunden auseinanderzudividieren versucht haben, weicht endlich der Klarheit – weil die anderen Mütter genau dieses tiefe Wissen und diese Erfahrung mitbringen, die selbst den liebsten Menschen um dich herum nun mal fehlen.

 

Und was ist mit dem ganzen Drama in Müttergruppen?

 

Vielleicht denkst du jetzt: Oh nein, bloß nicht in eine Gruppe! Vielleicht warst du ja schon einmal in einer Gruppe mit anderen Müttern und bist danach total ausgelaugt gewesen, weil da so viel Drama war, so viel Schreckliches, das dich mehr runtergezogen als gestärkt hat.

Das passiert tatsächlich, und zwar immer dann, wenn es in einer Gruppe kein gemeinsames Grundverständnis davon gibt, in welche Richtung man eigentlich schauen will. Worum es wirklich gehen sollte, ist die innere Arbeit: die Auseinandersetzung mit deinen eigenen Grenzen und deinen eigenen Werten und das konstante Dranbleiben daran, dass dein Ex mit seinem Verhalten nicht mehr so nah an dich herankommt, damit du eine gesunde Distanz zum Geschehen da draußen aufbauen kannst.

Und das ist ein Prozess – nichts, was du allein mit Wissen erreichst.

Die Lösung: eine Gemeinschaft, die mit dir gemeinsam in eine Richtung schaut und sich positiv entwickeln will.  Ein Ort, an dem du aufblühen kannst, und an dem du das Steuer deines Segelschiffs wieder selbst in die Hand nimmst und das Gefühl zurück gewinnst, die Kontrolle über dein Leben zu haben.

Und das geht. Auf meinem YouTube-Kanal findest du jede Menge Interviews mit aktuellen und ehemaligen Clubmitgliedern, in denen die Frauen erzählen, wie überrascht sie am Anfang waren, dass so viele andere das Gleiche erlebt haben wie sie, wie gut gehalten sie sich gefühlt haben und wie unglaublich sie von diesen Erfahrungen und dem ruhigen Austausch untereinander profitiert haben.

 

Was dich im Club der mutigen Mütter erwartet

 

Der Club ist aber noch viel mehr als eine Gruppe, in der man sich austauscht. Ich coache dort aktiv: Es gibt mehrere Coaching Calls im Monat, Interviews, jede Menge Wissen – und jeden Tag eine Einladung, mit einer Frage, einem Impuls, noch ein Stück tiefer zu gehen und dich darin selbst wiederzufinden.

Denn das, was ein toxisch-narzisstischer Ex aus dir herausgezogen hat, alles, was dich von dir selbst entfernt hat, das kannst du auch wiederfinden. Mit meinen täglichen Fragen lade ich dich ein, dich wieder mit dir selbst auseinanderzusetzen, dir Gedanken darüber zu machen, was dir wirklich wichtig ist, und dich zu erden. Damit du im aufreibenden Elternalltag wieder ruhig und stabil wirst.

 

Deine Familie bekommt eine neue Rolle

 

Und jetzt kommt der wunderbare Nebeneffekt: Wenn du dich einer solchen Gemeinschaft anschließt, betreibst du Arbeitsteilung. Du delegierst quasi.

Deine Familie ist immer noch da, und du brauchst sie auch. Deine Freunde sind auch immer noch da, und die brauchst du sogar noch mehr, denn sie sind unglaublich wichtig. Aber diese Menschen bekommen eine andere Rolle für dich, denn unabhängig von deiner Geschichte mit dem Ex sind sie wichtige Bestandteile deines Lebens und wichtige Unterstützer. Deine Eltern helfen mit, wenn es um die Betreuung deiner Kinder geht. Deine Freundinnen bringen dich zum Lachen, gehen mit dir shoppen oder ins Kino, und mit ihnen darfst du einfach mal wieder du selbst sein, wenn du kindfrei hast – so wie früher.

Denn du bist so viel mehr als nur Mutter. Und du bist ganz bestimmt auch mehr als die Ex-Frau von diesem komischen Typen.

Bist du schon Mitglied in meinem Club der mutigen Mütter?

Sei Teil einer exklusiven Gemeinschaft und lerne, die Wellen souverän zu nehmen, die der Ex immer wieder aufwirft. 

Auskotzen war gestern

 

Alles, was deinen toxischen Ex betrifft, musst du also nicht mehr in dich hineinfuttern. Deine Fragen zum Elternalltag mit dem Ex kannst du zum Beispiel in den Club einbringen. Allerdings anders, als du jetzt denkst: nicht nach dem Motto „Ich muss mich jetzt mal so richtig auskotzen“, wie es in vielen Foren und Müttergruppen üblich ist. Das bringt dich keinen Millimeter weiter.

Im Club lernst du eine andere Form der Unterstützung kennen. Du lernst, deine Situation so zu beschreiben, dass du nicht in jede widerliche Detailtiefe gehst und trotzdem genug mitteilst, dass man dir wirklich effektiv helfen kann, denn niemand muss den gesamten emotionalen Missbrauch in allen Einzelheiten immer und immer wieder durchkauen.

So entsteht eine Atmosphäre des gemeinsamen, achtsamen Wachsens und der Entwicklung, weil du lernst, anders über deine Situation zu sprechen. Worte leiten außerdem deine Emotionen – und das merkt auch deine Umgebung. 100pro.

 

Wissen allein reicht nicht

 

Dafür brauchst du eine tägliche Umgebung, in der du trainierst, denn mit einmal Hören oder Lesen ist es nicht getan. Es geht nie allein um das Wissen über Narzissmus. Es geht auch nie allein um die beste Taktik oder die beste Strategie.

Es geht darum, dieses Wissen anzuwenden und umzusetzen, in deinen täglichen Handlungen, in all den kleinen Mikroentscheidungen des Tages, und darüber eine ganz bestimmte, souveräne Haltung zu kultivieren.

 

Komm in den Club der mutigen Mütter

 

Im Club der mutigen Mütter habe ich genau diese Umgebung geschaffen. Der Club ist eine geheime Gemeinschaft für Mütter mit einem toxischen Ex-Partner, in der ich aktiv coache. Er ist die günstigste Lösung, um deine aktuelle Lebenskrise zu überwinden, denn hier fließt alles zusammen und wird jeden Tag mit Impulsen gefestigt und im Alltag trainiert.

Hier geht’s direkt zum Club der mutigen Mütter: https://midlife-boom.de/club

 

Wie ist das bei dir?

 

Wie ist das denn bei dir, meine Liebe? Kennst du diese gut gemeinten Sätze aus deiner Familie oder deinem Freundeskreis auch, und welcher davon hat dich am meisten getroffen? Oder hast du Menschen um dich, die dich wirklich verstehen? Schreib mir gerne unten in die Kommentare und teile diesen Artikel mit einer Freundin, die sich gerade genauso allein fühlt. Danke dir!

 

 

Mehr über mich

 

Ich bin Heidi Duda, Online-Coach und Autorin, und seit 2017 begleite ich Mamas, die sich die Elternschaft mit einem toxischen Ex-Partner teilen müssen. Meine Mission ist es, Mütter so zu stärken, dass sie auch starke Kinder großziehen können.

Folge mir auch auf YouTube (https://midlife-boom.de/youtube) und auf Instagram (https://www.instagram.com/midlifeboom) für noch mehr Hilfe und Unterstützung.

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