Bist du noch emotional mit deinem toxischen Ex verbunden?

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Du bist getrennt von deinem toxischen Ex – aber irgendwie ist er immer noch da. Nicht körperlich, sondern in deinem Kopf, deinem Herzen, deinem Alltag. Du denkst ständig darüber nach, wie er reagieren könnte, und handelst nicht aus deiner inneren Wahrheit heraus, sondern aus Angst. In diesem Artikel erfährst du, warum diese emotionale Verbindung gefährlicher ist, als du denkst – und wie du sie endlich kappen kannst, um frei zu werden für dein Leben und dein Kind.

Es ist gut möglich, dass du schon seit längerem getrennt bist – ganz ohne großes Drama, ohne Gerichtsverfahren, vielleicht sogar ohne „den Teufel höchstpersönlich“ (siehe meinen Test) auf der anderen Seite der Elternschaft.

Du kriegst die anderen Geschichten in den sozialen Medien zwar mit – die Dramen, die sich für andere Mütter abspielen, deren Ex-Partner hochpathologisch narzisstisch veranlagt sind. Und bist auch durchaus dankbar, dass deiner nicht so eiskalt und aggressiv nach der Trennung auftritt.

Vielleicht schleicht sich sogar hin und wieder ein bestimmter Gedanke ein, den du vom Helfersystem bereits gehört hast (oder von deinem Vater), sinngemäß

Zum Streiten gehören immer zwei!“ oder

Wo viel Rauch, da ist auch Feuer.“ oder

Wer weiß wirklich, wieviel die Mutter dazu beiträgt, dass sich das Drama so dermaßen entwickelt hat.“

Und du hast den festen Willen, dass du nicht dazugehören wirst. Du wirst dafür sorgen, dass alles ruhig bleibt, und es bloß nicht vors Gericht geht.

Du stehst mit dieser Denke übrigens nicht allein da. Ich selbst habe früher auch dazu gehört, damals, kurz nach der Trennung mit meinem einjährigen Sohn.

Wozu braucht es da auch Coaching? Wozu eine Gemeinschaft wie den Club der mutigen Mütter aufsuchen? Geht doch alles – irgendwie.

Warum das eben nicht wirklich „geht“, möchte ich dir in diesem Artikel aufzeigen. Und dir verdeutlichen, warum dieses Verhalten alles andere als gesund für dich und dein Kind ist. Und das ganz ohne Panikmache oder dich dazu aufzufordern, gleich einen Antrag bei Gericht zu stellen.

Mir geht es nicht um Schwarzweiß-Malerei, sondern um wichtige Nuancen für dein Innerstes, damit du in die Klarheit kommst.

 

Was ist die Sackgasse genau, in der du dich befinden könntest?

 

Du hast sehr wahrscheinlich in deiner Beziehung mit deinem toxischen Ex perfekt gelernt, Ärger zu vermeiden. Du bist jeden Tag, jede Minute, in der er zugegen war, wie auf Eierschalen gelaufen. Du konntest seine Stimmung antizipieren (eine Leichtigkeit für eine Empathin!), wusstest aber nie, welches Wort von dir er nun wieder aufgreifen würde, um ausflippen zu dürfen. Du hattest definitiv keine emotionale Stabilität oder Ruhe, denn du wusstest auch nie, wie die Woche enden würde. Wenn es zum Streit kam, dann nur, weil er eine klitzekleine Kleinigkeit aufbauschte und er es irgendwie schaffte, dir die Schuld für seinen Ausraster zuzuschieben..

Du wurdest sozusagen konditioniert darauf, dass du nur sicher bist, wenn du Ärger vermeidest. Deine Antennen waren wie Seismographen auf seine aktuelle Befindlichkeit gerichtet, um schnell und vor allem beschwichtigend reagieren zu können.

Das war dein Überlebens-Schutzmechanismus in der Beziehung. Und jetzt ist es gut möglich, dass genau dieser Schutzmechanismus immer noch in dir die Regie führt.

Deine Seismographen-Antennen sind immer noch auf ihn gerichtet, selbst wenn die Trennung bereits Jahre her ist:

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Woran du merkst, dass du noch emotional mit ihm verbunden bist

 

Du beobachtest und reagierst ängstlich auf jeden Satz, jede Email, jede Nachricht von ihm. Du kannst nachts nicht schlafen, weil eine subtile Drohung (oder die Antizipation, dass er die Drohung wahrmachen könnte) dich in Angst und Schrecken versetzt.

Es kann sogar sein, dass dieser Schutzmechanismus in Alarmbereitschaft bleibt, selbst wenn gerade keine akute Bedrohung durch ihn da ist. Dann, wenn du denkst: „Was heckt er nun wieder aus? Es ist schon so lange ruhig…“

Aber auch daran merkst du, dass das emotionale Energieseil zwischen Euch sehr dick und sehr intakt ist:

Was denkt er wohl?“

Was macht er gerade?“

Wie kann ich am besten auf ihn reagieren, wenn er das nächste Mal vor der Tür steht?“

Warum hat er das dem Kind gesagt?“

Was ist sein Plan?“

Meine Liebe: Mit diesen Gedanken kommst du nicht zur Ruhe. Dein Nervensystem bleibt damit am Limit, und über Jahre hinweg betrachtet wird dich das sehr wahrscheinlich krank machen, denn dein Energielevel wird mehr und mehr im Keller verschwinden.

Ohne Energie findest du keinen inneren Frieden, keine Lebensfreude, keine Ausgeglichenheit, die du für dein Kind so dringend brauchst, um ihm Stabilität zu vermitteln.

Deine Energie fließt ungebrochen zu ihm, und genau das solltest du stoppen. Und ich erzähl dir auch gleich, wie du das am besten anstellst.

 

Das Schlimmste an dieser Situation

 

Mach dir bitte klar: So lange du nicht aktiv daran arbeitest, den Fokus von ihm auf dich zu lenken, bleibst du im Reaktionsmodus und machst dich maximal von seinen Launen abhängig.

Er macht – du reagierst.

Er fordert – du gehorchst.

Er hält die Strippen in der Hand – und du bist die Marionnette.

Er fordert immer mehr (warum sollte er auch aufhören? Er hat doch in der Vergangenheit immer Erfolg damit gehabt!) – und du kommst da nicht mehr raus, du siehst keinen Ausweg, obwohl seine Forderungen ein unerträgliches Limit erreicht haben, insbesondere fürs Kind. Du kommst immer mehr in Konflikt mit deinen eigenen Werten und dem, was dir wichtig ist – für dich und dein Kind.

Du fühlst dich maximal hilflos und ausgeliefert – und das bis zum 18. Geburtstag des Kindes.

Bist du schon Mitglied in meinem Club der mutigen Mütter?

Sei Teil einer exklusiven Gemeinschaft und lerne, die Wellen souverän zu nehmen, die der Ex immer wieder aufwirft. 

Die wesentlichen Fehler, die du in dieser Situation machst

 

  1. Du triffst Entscheidungen mit Blick auf seine Reaktion – nicht auf deine Wahrheit. Nicht, was für dich oder dein Kind richtig ist, sondern was ihn nicht auf den Plan ruft.

  2. Du erklärst, rechtfertigst oder entschuldigst dich – obwohl du nichts falsch gemacht hast. Du führst nicht, du reagierst.

  1. Du gibst nach, um das Gericht zu vermeiden – obwohl es dir innerlich widerstrebt. Du sagst dir: „Ich will nur meine Ruhe.“ Aber innerlich zahlst du drauf, denn du wirst die Ruhe so nie spüren können. Und ja – manchmal kann der Gang zum Gericht für eine Mutter, die in einer solchen Situation über Jahre steckte, äußerst befreiend sein – und mit einem einzigen Termin erledigt sein.

  2. Dein Gedankenkarussell dreht sich immer noch um ihn – auch wenn du nichts mehr von ihm willst. Es ist wie damals in der heißen Kennenlern- und LoveBombing-Phase, als du zu nichts anderem mehr fähig warst außer an ihn zu denken. In beiden Fällen sind Kopf und Herz im Ausnahmezustand – heute halt im Alarmzustand, da du ihn als Gefahr und nicht mehr als Garant für dein Wohlsein erkannt hast.

  3. Du hoffst immer noch, dass er sich irgendwann vernünftig verhält. Er kann doch nicht wirklich sooo gemein und egoistisch gegenüber seinem Kind sein? (Doch, kann er – denn er denkt anders als du!)

All diese Verhaltensweisen gilt es nach und nach abzulegen und authentisch und angstfrei zu reagieren und wieder in die Selbstführung zu kommen. Und danach, meine Liebe, wird es magisch…

 

Die gute Nachricht: Du hast die optimale Ausgangsposition für deine Transformation im Denken und im Handeln

 

So lange die Dimension „Familiengericht und Jugendamt“ noch nicht akut ist, fällt ein erheblicher Stressfaktor weg, der dich zeitlich davon abhalten kann, jetzt in die innere Arbeit einzusteigen.

Die innere Arbeit besteht darin, das Gedanken- und Glaubenskarussell aufzudecken, Schritt für Schritt zu beenden und dich endlich wieder in die Selbstführung zu bringen.

Im Club der mutigen Mütter findest du für diese nachhaltige Transformation die beste Umgebung. Hier leite ich dich mit den anderen Müttern über Impulse an und erinnere dich immer wieder daran, den Fokus weg von ihm zu dir zu lenken.

Das geht nicht von jetzt auf nachher, und das Wissen allein reicht auch nicht. Du musst das täglich üben, bis dein Wunschverhalten sitzt und du diese toxische Konditionierung abgelegt hast.

Je früher du beitrittst, umso schneller kommst du an. Wir freuen uns jedenfalls auf dich!

Aber ich bin neugierig: Erkennst du dich in diesem Szenario wieder? Kommentiere gern unterhalb des Artikels, damit hilfst du auch anderen Müttern aus ihrer Denk-Isolation. Und teile das Blog gern mit Freundinnen und Bekannte, die in einer ähnlichen Situation stecken, damit das innere Leid endlich aufhört. Danke schön!

 

Mehr über mich

 

Ich bin Heidi Duda, Online-Coach und Autorin, und seit 2017 begleite ich Mütter, die mit einem toxischen Ex-Partner die Elternschaft stemmen müssen. Meine Mission ist es, Mütter zurück in ihre Stärke finden zu lassen – damit sie starke Kinder großziehen können.

Wenn du mehr Impulse und Unterstützung möchtest, folge mir gerne auf YouTube und Instagram.

HIER kommst du zum passenden Video auf YouTube.

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